Dienstag, 3. März 2009 20:48 Uhr

Kanye West: „Gott hat mich auserwählt“

Star-Rapper Kanye West fühlt sich von Gott für die Musik auserkoren. Sein größtes Bedauern ist es, sich nicht selbst bei seinen Auftritten sehen zu können. Der Macher des Hits ‚Stronger‘ gibt sich selbstbewusst wie immer: „Gott hat mich auserwählt. Er hat mir einen Pfad vorgezeichnet. Ich bin Gottes Gefäß. Mein größter Schmerz ist es jedoch, dass ich mich nie selbst performen sehen werde.“ Trotz seiner Berufung von höchster Stelle, hat sich der Rapper allerdings auch schon Mal schlecht über sich selbst geäußert. Für seine früheren homophoben Aussagen bezeichnete er sich als ein „Arschloch“.

In der TV-Show ‚VH1 Storytellers‘ beschreibt der Hip-Hopper sein Bedauern so: „Einem schwarzen Mann aus Chicago wird beigebracht, von schwulen Männern so weit wie nur möglich Abstand zu halten, weil er nicht für schwul gehalten werden will. Was würde passieren, wenn er plötzlich einem schwulen Mann begegnet? Worüber würden sie sich unterhalten? Was würde er lernen, was würde ich lernen? Ich habe gelernt, dass die Leute in Chicago falsch liegen und ich mich die ganze Zeit über wie ein Arschloch verhalten habe.“

Der 31-Jährige gibt zu, ein großes Ego zu besitzen, denkt jedoch, dass dies nicht weiter schlimm sei, so lange er sich selbst lobt, aber niemand anderes durch den Dreck zieht. West erklärt seine Einstellung wie folgt: „Ich habe ein Ego, und das zu Recht. Die Leute sollten ein Ego haben, denke ich. Denkt mal drüber nach – ich beleidige niemanden, ich mache niemanden runter. Benutze ich Schimpfwörter oder ziehe ich die Leute runter? Das ist nicht mein Ding. Mir selbst verpasse ich jedoch großen Auftrieb. Ich habe ein gutes Gefühl, was meine Musik anbelangt.“ (BangMedia)

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