29.07.2020 13:00 Uhr

Kanye West reicht Unterlagen für Wahlzulassung in New Jersey ein

Offenbar ist die Präsidentschaftskandidatur von Kanye West doch mehr als nur ein möglicher PR-Trick. Der Rapper scheint Ernst zu machen.

imago images/UPI Photo

Kanye West (43, „Yeezus“) meint es offenbar sehr ernst mit seiner Präsidentschaftskandidatur. Nachdem manche Fans und Medien in den vergangenen Wochen spekuliert hatten, dass der Rapper die Kandidatur nur als PR-Trick nutzen möchte, scheint der US-Amerikaner tatsächlich Donald Trump (74) als Präsident der Vereinigten Staaten ablösen zu wollen.

West hat nun alle notwendigen Unterlagen eingereicht, um auch auf dem Stimmzettel im US-Bundesstaat New Jersey gelistet zu werden. Das berichtet das US-Promi-Portal „TMZ“. Demnach habe er unter anderem eine Petition mit 1.327 Unterschriften eingereicht – notwendig seien laut dem Bericht nur 800. Bis zum Nachmittag des 31. Juli könne allerdings noch Einspruch gegen den Vorstoß des Rappers erhoben werden.

Erster Wahlkampfauftritt

Zuvor hatte West vergleichbare Anträge bereits in Illinois, Oklahoma und Missouri gestellt. Bei einem ersten Wahlkampfauftritt hatte der Rapper in Charleston, South Carolina, für Furore gesorgt. Unter Tränen und in Schutzweste hatte er unter anderem erklärt, dass er ursprünglich seine Tochter North (7) abtreiben lassen wollte.

Neues Team

Außerdem berichtet „TMZ“, dass West für seine Präsidentschaftskampagne neues Personal angestellt haben soll. Anonyme Quellen aus dem Umfeld des Rappers sollen verraten haben, dass sich darunter auch mehrere Politikberater befinden. Diese sollen unter anderem dabei behilflich sein, dass der 43-Jährige auf den Wahllisten weiterer Bundesstaaten landet. Die 59. Präsidentschaftswahl der USA ist für den 3. November geplant.

(wue/spot)

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