Donnerstag, 5. Dezember 2013 11:57 Uhr

Karl Dall geht in die mediale Offensive und wehrt sich gegen Vorwürfe

Karl Dall zählt zu Deutschlands beliebtesten Entertainern.

 Karl Dall geht in  die Offensive und wehrt sich

Dezeit wehrt sich der 72-Jährige gegen den Vorwurf, eine Frau vergewaltigt zu haben. Bei ‚Markus Lanz‘ berichtete er von seinem Aufenthalt im Gefängnis, erzählte, wie schwer es für ihn ist, diese Zeit durchzustehen.

Der Komiker nahm gestern Abend erstmals in einer Fermsehsendung öffentlich Stellung zu den Vergewaltigungsvorwürfen. Die 72-jährige Ikone des deutschen Humors sprach über die Vergewaltigungs-Vorwürfe einer Schweizer Journalistin, weswegen vier Tage in Untersuchungshaft saß. Derzeit ermittle die Staatsanwaltschaft in Zürich gegen ihn.

 Karl Dall geht in  die Offensive und wehrt sich

Der gebürtige Ostfriese sagte in der Lanz-Show, dass er sich kaum noch auf die Strasse traue, obwohl er sich nichts vorzuwerfen habe: „Ich bin sehr menschenscheu geworden seitdem“. Der 72-Jährige, der seit über 46 Jahren im Showgeschäft tätig ist, wiederholte an anderer Stelle: „Ich bin in eine Falle getappt“.

Interviews habe er bisher immer alleine gegeben, wie üblich in einer Hotelsuite und ohne Begleitung: „Es war ein Riesenfehler, dass ich bei diesem ‚Interview‘ allein war. Ich Idiot!“?

 Karl Dall geht in  die Offensive und wehrt sich

Auch dem Schweizer Boulevardblatt ‚Blick‘ gewährte Dall ein Interview. Darin äußerte er sich in Einzelheiten über die Frau, die ihn angeblich stalkt und auch seine Tochter mehrfach am Telefon mit verstellter Stimme terorrisiert haben: „Irgendwann fing sie an, mir erotische Sachen zu schreiben, und ich bin zum Teil darauf eingegangen. Pubertäre Scheisse. Mir wurde das zu viel, ich hab dann alles gelöscht und abgeblockt.“ Und weiter hieß es: „Sie wollte mit mir in der Schweiz leben. Sie hatte mich auch schon um Geld angehauen. Sie hatte ja jede Menge Schulden, war spielsüchtig. Und ich sollte ihr im Berner Oberland ein Häuschen kaufen.“

Der ‚Bild‘-Zeitung sagte Dall, der in Hamburg lebt, zu dem Fall: „Ich werde nicht als Gewalttäter in die ewigen Jagdgründe eingehen. Das möchte ich auch vor allem meiner Familie nicht antun. Dafür werde ich kämpfen. Schließlich bin ich unschuldig.“

Fotos: ZDF/Markus Hertrich

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