Dienstag, 10. Dezember 2013 14:37 Uhr

Karl Dall: Vermeintliches Opfer meldet sich zu Wort

Karl Dalls angebliches Opfer spricht über die Nacht der vermeintlichen Vergewaltigung.

Karl Dall: Vermeintliches Opfer meldet sich zu Wort

Die Schweizer Journalistin, die den beliebten Komiker vor kurzem beschuldigte, sie nach einem Interview vergewaltigt zu haben, spricht nun auch mit der ‚Bild‘-Zeitung, um ihre Version der Geschichte zu erzählen. Dall musste wegen der Vorwürfe kürzlich vier Tage in Untersuchungshaft verbringen, bestreitet die Tat jedoch vehement.

„Nachts, da ist das wieder. Da denkt man wieder darüber nach, obwohl man diese Erinnerung aus dem Gedächtnis verbannen will, kommt sie trotzdem immer wieder hoch“, erzählt die Journalistin gegenüber dem Blatt. „Wenn ich an die Nacht gedacht habe, an Dall, da hat es mich geschüttelt, weil ich mich so geekelt habe.“

Mehr will das vermeintliche Opfer jedoch nicht preisgeben. Die Comedy-Ikone versichert, dass die Dame seit längerem versuchte, ihn zu erpressen und bereits einige andere bekannte Persönlichkeiten, darunter auch Politiker, meldeten sich zu Wort, nachdem die Vorwürfe gegen den beliebten Entertainer laut wurden und enthüllten, dass das scheinbare Vergewaltigungsopfer auch sie bedroht habe.

Sogar Sänger Udo Jürgens soll Probleme mit ihr gehabt haben. 2006 soll die 43-Jährige auch ihn bedroht und gestalkt haben, weshalb Dall Vermutungen äußerte, sie habe „offenkundig [erhebliche persönliche, psychische wie finanzielle] Schwierigkeiten“.

Jürgens äußerte sich damals gegenüber ‚Bild‘: „Ich habe mehrfach meine Nummern geändert, aber das hat alles nicht geholfen. Manchmal sind es bis zu 50 Anrufe in einer Stunde.“ Die Dame soll auch Politikern nahgestellt haben, wie der Schweizer ‚Blick‘ berichtete. (Bang)

Foto: WENN.com

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