Samstag, 14. April 2018 18:38 Uhr

Karl Lagerfeld schlägt zurück: „… dann werde kein Model und geh‘ ins Kloster!“

Karl Lagerfeld, der neuerdings in seinem Weihnachtsmann-Look irritiert, meldet sich zu einer Debatte zu Wort, die den Meister offenbar sehr irritiert. Er habe genug von der „MeToo“ Debatte.

Karl Lagerfeld schlägt zurück: "Dann werde kein Model und geh' ins Kloster!"

Karl Lagerfeld in Paris. Foto: WENN.com

„Ich hab es einfach satt“, sagte der Designer im Gespräch mit seinem Freund Philip Utz vom französischen  Magazin ‚Numero‘ und fügte hinzu: „Was mich am meisten schockiert, sind die Starlets, die 20 Jahre gebraucht haben, um sich daran zu erinnern, was vorgefallen ist. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es keine Zeugen für die Strafverfolgung gibt.“ Der 84-Jährige räumte auch ein, „Herrn Weinstein nicht ausstehen“ zu können. Dabei verriet Lagerfeld, dass er mit dem gefallenen US-Produzenten „ein Problem“ mit ihm bei der amfAR-Gala wird während des Filmfestivals in Cannes hatte.

Das geht zu weit!

Besonders schockiert zeigte sich der letzte lebende große Designer von dieser Tatsache: „Ich habe irgendwo gelesen, dass man jetzt ein Model fragen muss, ob es sich wohl fühlt beim Posieren. Das ist einfach zu viel, von nun an kann man als Designer nichts mehr machen“. So verteidigte Karl Lagerfeld beispielsweise den britischen Stylisten Karl Templer, Kreativdirektor des hochkarätigen Magazins ‚Interview‘.

„Ein Mädchen beschwerte sich, weil er versuchte, (während eines Shootings) ihre Hose herunterzuziehen und er wurde sofort von seinem Job entlassen (…) Es ist unglaublich. Wenn du deine Hose nicht herunterlassen willst, werde kein Model! Geh doch in ein Kloster, es wird für dich immer einen Platz im Kloster geben. Sie rekrutieren sogar!“

Karl Templer gehört neben Patrick Demarchelier, Mario Testino und Bruce Weber zu jenen aus der Modebranche, dem Missbrauch vorgeworfen wird. (PV)

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