11.10.2020 15:30 Uhr

Kein bisschen abgehoben: Diese Stars leben sehr bodenständig

Die meisten Promis können uns ihren Reichtum gar nicht genug unter die Nase reiben und präsentieren bereitwillig ihr Luxusleben, von dem wir nur träumen können. Kein Wunder, dass wir Hollywood- und Musikstars immer mit prall gefüllten Bankkonten in Verbindung bringen.

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Doch manche von ihnen mögen vielleicht noch ein paar luxuriöse Dinge besitzen, auf dem Konto herrscht aber Ebbe oder es häufen sich sogar Schulden an. Zudem gibt es auch noch eine ganz andere Sorte von Promis. Einige von ihnen führen ein unerwartet normales und bescheidenes Leben – von ihnen können wir vielleicht sogar noch etwas im Umgang mit Geld lernen.

Spartipps: Das können wir von den Promis lernen

Weniger ausgeben

Während sich die einen Promis früher oder später verschulden, weil sie Geldausgeben wie ein Hobby betreiben, scheinen andere echte Sparfüchse zu sein. Wenn es eine simple Methode gibt, die sich von einigen sparsamen Stars ableiten lässt, dann ist es diese: Egal, ob man nun viel oder wenig Geld verdient – wenn man wenig ausgibt, bleibt am Ende mehr übrig. Vor allem ist auf diese Weise auch Geld für Situationen oder Notfälle vorhanden, in denen wirklich einmal ein größerer Betrag benötigt wird.

Weniger ausgeben bedeutet nicht, dass jeder Cent zwei Mal umgedreht werden muss. Es bedeutet vielmehr, sich immer bewusst darüber zu sein, dass es ein Segen ist, überhaupt genug Geld zu besitzen, um entspannt und ohne Probleme leben zu können. Demut und Dankbarkeit führen fast automatisch dazu, dass wir nicht monatlich sinnlos Dinge kaufen, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Eines der Kultzitate aus dem Film „Fight Club“ passt hier besonders gut: „Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.“ Wer sich das verinnerlicht und darüber nachdenkt, ob daran auch auf sich selbst bezogen eine Portion Wahrheit steckt, wird zukünftig vermutlich weniger ausgeben als bisher.

Günstig einkaufen

Weniger Geld ausgeben ist gut, funktioniert aber noch besser, wenn beim Geldausgeben auch noch gespart wird. Reduzierte Waren, Sonderangebote, Ausverkäufe – all diese Gelegenheiten lassen sich nutzen. Das machen selbst Promis. Die US-amerikanische Schauspielerin Sarah Michelle Gellar etwa, die als „Buffy“ erfolgreich wurde und heute Multimillionärin ist, achtet bei ihrem täglichen Einkauf sowohl auf Frische als auch auf den Preis.

Wir haben bereits darüber berichtet, dass sie nicht nur auf Angebote achtet, sondern bei ihren Einkäufen auch gerne Rabatt-Coupons benutzt. Warum auch nicht? Selbst mit viel Geld auf dem Konto spricht nichts dagegen, das Ersparte nicht unnötig aus dem Fenster zu werfen.

Mit günstig einkaufen ist aber nicht nur gemeint, dass auf Möglichkeiten geschaut werden sollte, Geld zu sparen. Es geht auch darum, dass nicht unbedingt Luxusgüter gekauft werden müssen und dass es auch ein normales Hotelzimmer, statt der Suite mit Whirlpool und Aussicht über die ganze Stadt tut. Selbst Promis, die sich teure Markensachen problemlos leisten können, laufen manchmal „ganz normal“ herum und achten häufig bei Kleidung eher auf Qualität, als auf auffällige Prints und Prunk.

Geld gut anlegen

Manch ein Promi passt seinen Lebensstil seinem Einkommen an und gibt das wachsende Gehalt für Dinge aus, die kurzfristig vielleicht Spaß machen, auf Dauer aber wohl kaum für nachhaltiges Glück sorgen. Andere Promis dagegen sparen das neuverdiente Geld einfach und legen es gut an.
Der US-amerikanische Komiker und Fernsehmoderater Jay Leno beispielsweise verdiente nach seinem Start bei der „The Tonight Show“ im Jahr 1992 jährlich rund 15 Millionen Dollar. Doch er gab sie nicht aus, sondern überwies sie auf ein Konto, wo das Geld sich summierte. Er lebte in der Zeit ganz einfach von den Einkünften, welche er durch seine StandUp-Auftritte verdiente.

Natürlich steht den wenigsten Menschen auch nur ansatzweise so viel Kapital zur Verfügung. Doch selbst mit durchschnittlichem Einkommen lohnt es sich, Geld auf einem Konto anzulegen. Sinnvoll ist ein Festgeldkonto, auf dem das Geld für eine bestimmte Dauer und mit einem festen Zinssatz angelegt wird. Wichtig ist, sich zu Festzinsen beim Sparen gut zu informieren. Das gilt übrigens sowohl für Geldanlagen, als auch für Darlehen, denn es gibt große Unterschiede bei den einzelnen Anbietern. Wer hier die passende Option für sich findet, kann seinen Anlagebetrag selbst in Niedrigzinsphasen nach einigen Jahrzehnten noch deutlich vermehren.

Sollte beim Sparen auch noch etwas Geld herausspringen oder übrigbleiben, für das man im Grunde keinen wirklichen Nutzen hat, ist dieses an anderer Stelle besser angelegt als im Luxusstore oder beim Sportwagenverkäufer. Schauspieler*innen, wie Leonardo DiCaprio, Vincent Kartheiser oder Angelina Jolie gehen mit gutem Beispiel voran. Sie stecken ähnlich viel Zeit und Geld in wohltätige Zwecke, wie sie für privates Vergnügen opfern. Sie können wir uns definitiv auch in ethisch-moralischer Hinsicht als Vorbild nehmen.

Jason Momoa

Jason Momoa dürfte den meisten spätestens seit seiner Rolle als „Khal Drogo“ in der Erfolgsserie „Game of Thrones“ bekannt sein. Das muskelbepackte Männermodel war aber auch schon Teil des Casts von „Baywatch“ Ende der 90er Jahre.
Trotz Momoas Karriere, die mit der Hauptrolle in „Aquaman“ sicher einen ersten Höhepunkt erreicht hat, hebt der beliebte Schauspieler nicht ab. Im Gegenteil: Er lebt, gemeinsam mit Frau und zwei Kindern, inmitten idyllischer und ruhiger Natur ein bescheidenes, zurückgezogenes Leben.
Luxusgüter, wie teure Autos, prunkvolle Villen oder Ähnliches scheinen ihn nicht zu interessieren. Stattdessen ist für ihn der größte Luxus, Zeit für seine Familie und für Hobbys zu haben. Momoa skatet, malt und bouldert nämlich leidenschaftlich gerne. Das alles muss nicht unbedingt viel kosten und bringt trotzdem eine Menge Spaß.

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Emma Watson

Doch auch ihr stiegen der Erfolg und das Geld, das sie durch ihre schauspielerischen Aktivitäten und ihre Modeljobs einheimsen konnte, bislang nicht zu Kopf. Die bodenständige Britin verbringt ihre Zeit nämlich weniger gerne mit Shopping als mit dem Engagement für brisante gesellschaftliche Probleme. So rief sie als UNSonderbotschafterin die „HeForShe“-Kampagne ins Leben, mit der sie die weltweite Durchsetzung von Frauenrechten vorantreiben möchte. Darüber hinaus gründete sie einen eigenen digitalen, feministischen Lesekreis namens „Our Shared Shelf“.

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Eddie Redmayne

Der britische Schauspieler Eddie Redmayne, der für seine Darstellung als „Stephen Hawking“ in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ im Jahr 2014 einen Oscar erhielt, ist ebenfalls völlig auf dem Boden geblieben. Und das sogar, obwohl er von der Queen persönlich geehrt wurde.
Redmayne hat keine Probleme damit, selbst anzupacken und sich die Hände schmutzig zu machen. So beobachten ihn Fans und Paparazzi gerne mal dabei, wie er die Reifen an seinem Auto wechselt oder mit dem Ladenbesitzer um die Ecke ein nettes Gespräch führt. Wenn das Auto einmal nicht benutzt werden muss, bevorzugt er sogar die öffentlichen Verkehrsmittel.

Tom Hanks

Tom Hanks gehört zu den bekanntesten Schauspielern der Welt; gleichzeitig gehört er aber auch zu den menschlichsten. Er scheut den nahen Kontakt zu seinen Fans nicht. Hanks ist auch dafür bekannt, seine Fan-Mails und Briefe stets selbst zu beantworten, für Fotos mit Wildfremden bereit zu sein und Fundstücke seinen ehemaligen Besitzern persönlich zurückzubringen. Hanks fährt außerdem nicht etwa Porsche oder gar Ferrari, sondern einen einfachen himmelblauen Trabant. Den Amerikaner an Bodenständigkeit zu überbieten ist schwierig – vor allem, wenn man ähnlich viel Geld auf dem Konto und Ruhm um seine Person verzeichnen kann.

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Jennifer Lawrence

Mit den Hauptrollen in der Filmreihe „Die Tribute von Panem“ brachte Jennifer Lawrence es nicht nur zu weltweiter Berühmtheit. Vielmehr war sie 2015 auch die bestverdienende Schauspielerin mit einem Jahreseinkommen von über fünfzig Millionen US-Dollar. Noch heute steht sie auf der Forbes- Liste der bestbezahlten Schauspielerinnen ganz weit oben.

Doch das viele Geld und die stets wachsende Anhängerschaft führen bei Lawrence keineswegs zu Arroganz oder Übermut. Die Schauspielerin ist nämlich dafür bekannt, bei öffentlichen Auftritten über ihre eigene Tollpatschigkeit Lachen zu können und kein Drama aus kleinen Peinlichkeiten zu machen. Zu den Dreharbeiten der Panem-Reihe fuhr sie übrigens immer mit einem Volkswagen Eos vor. Es gibt zwar sicherlich günstigere Wagen, doch dafür, dass Lawrence jährlich mehrere Millionen verdient, handelt es sich hier um ein mehr als bescheidenes Gefährt.

Keanu Reeves

Seit seiner Hauptrolle als „Neo“ in „The Matrix“ ist Keanu Reeves nicht nur bei ScienceFiction Fans in aller Munde. Der introvertierte Schauspieler ist aufgrund seiner Schauspielerphilosophie bei Filmfans rund um die Welt beliebt. Wie man es bei Darstellern seiner Größe nur selten vorfindet, richtet sich die Entscheidung, eine Rolle anzunehmen, bei ihm nicht nach der Gage. Stattdessen sucht sich Reeves meist nur jene aus, mit denen er sich identifizieren kann und bei denen ihm auch das Drehbuch zusagt.  Reeves gehört außerdem zu den wenigen Hollywood-Stars, die sich nicht nur Fremden, sondern auch Obdachlosen gegenüber völlig menschlich und auf dem Boden geblieben verhalten. Er nimmt sich die Zeit, ihnen zuzuhören und kauft ihnen gerne etwas zu essen oder zu trinken. Etliche Fotobelege zeigen außerdem: Reeves fährt nicht in Luxuskarossen, sondern in der U-Bahn durch die Stadt.

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Sarah Jessica Parker

Der „Sex and the City“-Star Sarah Jessica Parker beweist, dass die Rollen, die man als Schauspieler*in annimmt, nichts mit der dahinterstehenden Person im echten Leben zu tun haben müssen. Die unzähligen Millionen, die die Schauspielerin in der Rolle von „Carrie Bradshaw“ und dort gekleidet in Designermode und Luxusaccessoires gemacht hat, werden bei ihr nicht für Unnützes aus dem Fenster geworfen. Stattdessen lebt die Amerikanerin ganz bodenständig in Greenwich Village, New York City mit ihrem Ehemann Matthew Broderick und drei Kindern zusammen. Da ihre Kindheit nach eigenen Aussagen nicht gerade von Besuchen in noblen Restaurants und teuren Boutiquen geprägt war, hat sie dazu auch heute noch wenig Bezug.

Bill Murray

Als er im Jahr 2016 vom Männermagazin „GQ“ den Titel für den „Mann des Jahres“ in Berlin verliehen bekam, feierte er keine teuren Partys mit Champagner und Kaviar und mietete auch kein nobles Schiff für die Spree. Stattdessen sahen seine Pläne einfach vor, sich einmal die Museumsinsel anzusehen und mit einem Fahrrad die Stadt zu erkunden. Dazu müssen wir wohl nichts mehr sagen.

Eva Longoria

Die ehemalige „Desperate Housewife“ Eva Longoria präsentierte bei ihrer Performance eine nicht gerade sparsame Person. Doch ihr persönliches Vermögen, das auf knapp 35 Millionen Dollar geschätzt wird, konnte Longorias wahren Charakter nicht verbiegen.
Wie auch Sarah Jessica Parker verbrachte die Texanerin eine glanzlose Kindheit, die ihr Leben nachhaltig prägte. Die wertvollen Lektionen, die sie in ihrer Kindheit machte, brachten ihr sparsames Denken bei. Dieses Denken legte sie nie ab. So sieht man Longoria auch regelmäßig schwere Einkaufstüten schleppen, statt die Arbeit einfach von einem Chauffeur oder einer Haushaltshilfe erledigen zu lassen.

Zooey Deschanel

Zooey Deschanel, der Star aus „New Girl“, kann es gar nicht leiden, wenn das Thema Designermode auf den Tisch kommt. Sie möchte sich von niemandem davon überreden lassen, teure Produkte zu kaufen, die ihr gar nicht gefallen.
Umso bewundernswerter ist es, dass die hübsche Amerikanerin dennoch einen markanten Stil an den Tag legt und immer elegant erscheint. Vielleicht liegt gerade in ihrer Methode der Schlüssel zum besonderen Aussehen?

Peter Dinklage

Mit der Serie „Game of Thrones“ konnte Peter Dinklage endlich den Erfolg feiern, den er sich als Schauspieler längst verdient hatte. Er
schlüpfte hier in die Rolle des „Tyrion Lannister“ und spielte einen der undurchsichtigsten und interessantesten Charaktere überhaupt.

Der Lebemann Lannister, der das Geld großzügig auch für sein persönliches Vergnügen verprasst, hat mit Dinklages wahrem Ich allerdings nichts zu tun – auch, wenn der Schauspieler extrem an der Serie und seiner Rolle hing. Dinklage wohnt mit Frau und Tochter zusammen bescheiden im New Yorker Hudson Valley in New Paltz. Selbst die Haus- und Gartenarbeit übernimmt Dinklage selbst, statt etwa eine Putzhilfe oder einen Gärtner zu engagieren.

Shailene Woodley

Shailene Woodley, die mit ihren Rollen in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und „Divergent“ bekannt wurde, ist ein Vorbild in mehrerlei Hinsicht. Nicht nur braucht sie vergleichsweise zu anderen Hollywood-Stars ein Minimum an Besitztümern, sie produziert sogar eigene, natürliche Seifen. Von teuren Schönheitsprodukten hält sie nichts. Dass Woodley als extrem bescheiden wahrgenommen wird, rührt außerdem sicher auch daher, dass sie am liebsten lockere SecondHandKleidung und Streetwear trägt und das sie nicht in einer Villa oder großen Wohnung wohnt. Stattdessen lebt sie noch mit ihrer Familie zusammen und hat damit alles, was sie braucht.

So lieber nicht: Prominente Pleitegeier

Nicolas Cage

Natürlich lebt nicht jeder Star so bescheiden und bodenständig, wie die genannten Kandidat*innen. Tatsächlich haben es einige Promis beim Geldausgeben regelrecht übertrieben. Nicolas Cage ist hier eines der Paradebeispiele. Der Oscar-Preisträger gab sein gesamtes Vermögen für Luxusautos, Kunstgegenständen und vor allem für Immobilien aus. Für riskante Immobilienkäufe machte Cage allerdings seinen Finanzberater verantwortlich. Das bewahrte ihn aber angeblich nicht davor, Schulden in Millionenhöhe bei den amerikanischen Finanzbehörden gehabt zu haben und viele seiner teuer erworbenen Besitztümer wieder veräußern zu müssen.

Toni Braxton

Die amerikanische Sängerin Toni Braxton war nicht nur einmal pleite. Mit ihrem Hit „Un-Break My Heart“ verdiente sie sich zwar ein goldenes Näschen, doch genug war es für sie wohl nicht. Denn bereits 1998 steckte sie das erste Mal in einer finanziellen Krise, 2010 sollen ihre Schulden bis zu 50 Millionen Dollar hoch gewesen sein. Das war auch der Zeitpunkt, an dem sie einen Insolvenzantrag stellte.
Im März 2018 kamen die neusten Schlagzeilen über Braxton. Da hieß es, die Sängerin solle Steuerschulden von fast 781.000 US-Dollar haben. Bleibt also abzuwarten, ob Braxton es erneut mit ihrem Lebensstil in die Presse schafft.

Pamela Andersson

Immerhin: Trotz finanzieller Schwierigkeiten sorgt die Schauspielerin auch wiederholt für positive Schlagzeilen, was Umwelt- und Tierschutz angeht. So tauchte sie etwa zur Premiere von „X Games 3D: The Movie“ in Los Angeles mit einem Shirt der Tierschutzorganisation „PETA“ auf.

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Floyd Mayweather (Spitzname „Money“)

Auch der Boxer Floyd Mayweather schuldet dem Finanzamt eine ganze Menge Geld. Und das, obwohl der Spitzensportler den Spitznamen „Money“ trägt, den er sich durch seine unvorstellbar hohen Gewinne bei Kämpfen gegen Conor McGregor, Tenshin Nasukawa oder auch gegen Manny Pacquiao erarbeitete. Sein luxuriöser Lebensstil und vor allem sein Faible für Sportwagen, Yachten, Schmuck und Uhren sorgten dafür, dass „Money“ heute angeblich über 20 Millionen USD Schulden hat. Scheinbar um diese begleichen zu können, bietet Mayweather inzwischen auch die Möglichkeit an, ihn persönlich kennenzulernen. Mit knapp 1.000 US-Dollar für ein Meet & Greet helfen Fans ihm so womöglich aus den Schulden.

Lindsay Lohan

Der ehemalige Kinderstar Lindsay Lohan gehört ebenfalls zu den „Pleitegeiern“ Hollywoods. Waren es Mitte der 2000er Jahre noch ihre Alkohol- und Drogenprobleme, mit denen sie Schlagzeilen machte, so sind es heute ihre Steuerschulden oder Geldforderungen wegen Vertragsbruchs.

Gerüchten zufolge betragen diese mehr als 100.000 US-Dollar. Lohan selbst weist jegliche Vorwürfe immer wieder von sich und schiebt die Schuld auf ihre „Business-Teams“. Dass sie selbst aber auch nicht gerade zimperlich mit ihrem Vermögen umging, steht fest. Sie gab das Geld für allerlei Luxus aus – angefangen bei Hotelzimmern, die pro Nacht mehr als 1.000 US-Dollar kosteten, bis hin zu Nobelkarossen und ausschweifenden Partys.

Brendan Fraser

Schauspieler*innen scheinen einfach am anfälligsten dafür zu sein, irgendwann die Kontrolle zu verlieren und ihr Geld zu verschleudern. Selbst Brendan Fraser, den sympathischen Darsteller aus „Die Mumie“ traf es hart. Das mag auch daran liegen, dass Fraser seit der genannten Rolle kaum noch nennenswerte Jobs ergatterte. Fraser selbst begründet dies damit, dass er mit einer Reihe körperlicher Beschwerden, Rechtsstreitigkeiten und unangenehmer Skandale zu kämpfen habe, die ihn zum Rückzug aus dem Rampenlicht zwangen. Problematisch ist das vor allem, weil Fraser nach wie vor seinen Unterhaltsverpflichtungen gegenüber seiner Ex-Frau Afton Smith nachkommen muss. Berichten zufolge belaufen diese sich auf ganze 50.000 US-Dollar pro Monat.

Kader Loth

Auch deutsche Promis sind nicht vor dem finanziellen Ruin gefeit. Trotz ihrer Auftritte in etlichen TVShows und an diversen Reality-Formaten, wie „Die Alm“ und „Die Burg“, mit denen sie sicher gut verdiente, stellte Kader Loth im Jahr 2012 einen Antrag auf Insolvenz.
Schließlich arbeitete die 47-Jährige dann als Sekretärin. Immerhin scheint sie also zumindest, was ihre Einstellung betrifft, wieder halbwegs auf vernünftigem Grund und Boden angekommen zu sein.

Indira Weis

Die 30-jährige Sängerin Indira Weis, einst Mitglied der erfolgreichen Popstars-Band „Bro’Sis“, bekannte sich bereits 2010 dazu, ganze 15.000 Euro Steuerschulden zu haben. Sie selbst begründet ihre Krise mit der Ermangelung an Angeboten für Rollen in Filmen und Serien. Ihr musikalischer Erfolg bei Bro’Sis liegt schon ewig zurück und selbst damals, so Weis, habe sie keine Millionen verdient. Indira Weis, die bürgerlich Verena Weis heißt, erzählte damals sogar, dass sie, sollte sie ihre Schulden nicht begleichen können, mit einer Haftstrafe zu rechnen habe. Angeblich machten ihr Mitarbeiter des Finanzamtes dann den absurden Vorschlag, sich doch für den „Playboy“ auszuziehen. Das tat Weis nicht, stattdessen aber begab sie sich ins „Dschungelcamp“ und konnte ihre Schulden danach wohl abbezahlen.

Michelle

Abschließend noch ein letzter deutscher Promi, den die Privatinsolvenz traf: Schlagerstar Michelle musste diese im Jahr 2008 anmelden.
Grund dafür waren Fehlinvestitionen im Immobiliensegment, die Michelles Schuldenberg auf knapp 500.000 Euro anstiegen ließen.

Einen Schlaganfall und einen Selbstmordversuch hatte die Sängerin schon hinter sich, die Schulden waren da sicher keine sonderlich begünstigenden Nachrichten. Doch Michelle gab sich einen Ruck und erklärte 2009 ihren Rücktritt vom Rücktritt. Seitdem steht sie wieder auf der Bühne und gilt offiziell als schuldenfrei. So kann man es eben auch machen, wenn man vom Höhenflug zurück am Boden angekommen war und sich wieder aufraffen musste. (KTAD)

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