14.09.2020 21:43 Uhr

Kelly Clarkson: „Es ist das schlimmste Erlebnis für alle Beteiligten“

Sängerin Kelly Clarkson hat schwere Wochen hinter sich, wie sie sagt. Im Juni hat die Grammy-Gewinnerin die Scheidung von ihrem Mann eingereicht.

imago images / Pacific Press Agency

Die amerikanische Sängerin Kelly Clarkson (38) erlebte nach eigenen Worten eine schwere Zeit, nachdem sie im Juni die Scheidung von ihrem Mann Brandon Blackstock eingereicht hatte. „Mein Leben war ein bisschen wie ein Müllcontainer“, sagte die Grammy-Gewinnerin über ihre vergangenen Monate in einem Interview in der ‚Sunday Today‘-Show.

Nach sieben Jahren ist Schluss

„Es ist das schlimmste Erlebnis für alle Beteiligten.“ Sie habe sich mit Freunden unterhalten, die bereits eine Scheidung durchgemacht hatten. „Ich weiß nicht, wie Menschen das überstehen, ohne irgendeine Art Ventil zu haben.“ Clarkson und Blackstock sind rund sieben Jahre verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder, die sechs Jahre alte Tochter River Rose und den vierjährigen Sohn Remington Alexander.

Quelle: instagram.com

Clarkson wurde durch die Castingshow ‚American Idol‘ und durch Hits wie ‚Since U Been Gone‘ und ‚Walk Away‘ weltbekannt. Sie ist auch Jurorin in der US-Show ‚The Voice‘. Noch vor einigen Monaten hieß es von der Sängerin, dass sie zwar „sehr offen“ über ihr Leben sprechen würde, aber ein Thema gibt, über das ihre Fans auch künftig nie viel erfahren werden: ihre Scheidung.

Kelly will keine Details preisgeben

Gegenüber der Zeitung ‚Los Angeles Times‘ erklärte sie den Grund für diese Entscheidung so: „Ich bin eine sehr offene Person, aber ich werde in bestimmten Aspekten bei diesem Thema nicht wirklich offen darüber sprechen können, weil Kinder involviert sind.“

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Kelly Clarkson fuhr fort: „Ich denke, dass ich irgendwann einen Weg finden werde, um offen und ehrlich zu sein, wahrscheinlich in meiner Sendung ‚The Kelly Clarkson Show‘ und es wird sich wahrscheinlich einfach aus der Situation heraus ergeben, wenn jemand etwas im Gespräch sagt oder so. Es wäre aber definitiv nicht geplant.“

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Weil er keine weiteren Kinder wollte?

Im Juni kamen erste Gerüchte darüber auf, dass Kelly einen Schlussstrich gezogen haben soll. Wie ‚The Blast‘ berichtete, habe die Sängerin bereits Anfang Juni die Scheidung eingereicht – nach fast sieben Jahren Ehe. Das US-Portal ‚TMZ‘, dem ebenfalls die Rechtsdokumente vorliegen sollen, ergänzte, dass Clarkson das gemeinsame Sorgerecht für Tochter River Rose (5) und Sohn Remington Alexander (4) beantragt habe.

Erst Ende Mai hatte die Sängerin in ihrer ‚The Kelly Clarkson Show‘ öffentlich gemacht, dass sie sich noch ein weiteres Kind wünsche. „Aber mein Mann sagt: ‚Nein, wir haben schon vier.’“, erzählte sie damals Starkoch Gordon Ramsay (53) in einem Videochat.

Gründe bleiben weiterhin unklar

Clarkson und ihr Mann haben zwei gemeinsame Kinder, aus einer vorhergehenden Beziehung brachte Brandon Blackstock noch zwei weitere Kinder in die Ehe ein. Bereits im Mai diesen Jahres soll das Paar sein Familienanwesen in Los Angeles zum Kauf angeboten haben. Laut ‚TMZ‘ soll im Zuge der Scheidung der abgeschlossenen Ehevertrag durch Kelly geltend gemacht worden sein.

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Über die Gründe für das Liebes-Aus schweigt sich die ‚Because of You‘-Interpreting also wohl weiterhin aus. Fans warfen der Amerikanerin allerdings schon einiges vor, manch einer Munkelte sogar, den Grund genau zu wissen. Als klar wurde, dass Kelly vorübergehend Simon Cowells Juroren-Posten in der Castingshow ‚America’s Got Talent‘ übernehmen wird, schrieb beispielsweise ein Anhänger auf Twitter:

Schwere Vorwürfe

„Kelly ist jetzt auf Simons Platz. Kein Wunder, dass ihre Ehe nicht funktioniert hat. Überraschend, dass sie Zeit für ihre Kinder hat. Nicht das gute alte Country-Girl, in das wir uns verliebt haben. Es geht nur darum, dass Kelly im TV ist.“ Das ließ die Blondine natürlich nicht auf sich sitzen und feuerte prompt zurück: „Wow. Eine Frau anzugreifen, die eine gute Arbeitsethik beweist, eine tolle Mutter ist und die einspringt, wenn ein Freund sie um einen Gefallen bittet – denn genau das tun ‚gute alte Country-Girls‘ doch eigentlich.“

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Woran es am Ende gelegen hat, das wird also zumindest vorerst eine Sache zwischen Brandon und Kelly bleiben – und das ist auch völlig okay. Böses Blut scheint es zwischen den beiden bisher jedenfalls nicht zu geben. Indizien dafür sind sowohl das geteilte Sorgerecht für die Kids, als auch Kellys Dankesrede bei einem gewonnenen Award, in der sie sich bei ihrem Ex-Mann bedankte.

KT/ © dpa-infocom, dpa:200914-99-553040/3

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