Kendall Jenner hasst ihre Social Media-Sucht

Kendall Jenner hasst ihre Social Media-Sucht
Kendall Jenner hasst ihre Social Media-Sucht

IMAGO / Italy Photo Press

14.05.2021 20:00 Uhr

In der neuen Folge ihrer Vogue-Serie "Open Minded" geht um ihre Angststörungen, Sucht und die sozialen Medien.

Kendall Jenner (25) hat den sozialen Medien viel zu verdanken, nichtsdestotrotz hat das Supermodel eine sehr ambivalente Beziehung mit der Materie.

Im der zweiten Folgen von „Open Minded“ sprach sie darüber, wie Instagram und Co ihre Panikattacken und Angstzustände befeuerten. Bei „Open Minded“ handelt es sich um eine Mini-Serie mit vier Folgen auf YouTube, die in Zusammenarbeit mit dem Mode-Magazin „Vogue“ entstand.

Geständnis: Süchtig nach Instagram und Co

In der zweiten Folge ihrer Show sprach die Laufstegschönheit mit Dr. Jorge Partida, dem Leiter der Abteilung für Psychologie am Los Angeles County Department für psychische Gesundheit.

Ihm gegenüber gab sie offen zu, süchtig nach den sozialen Medien zu sein. Kendall sagte: „Meine Beziehung zu den sozialen Medien ähnelt gerade einer Sucht. Es gefällt mir selbst nicht. Ich bin nicht stolz, das zuzugeben, aber ich denke, vielen Menschen können es nachvollziehen.“

Gleicher Effekt wie Drogen

Dr. Jorge Partida erklärte dem Supermodel ausführlich, dass eine Social Media-Sucht einer Drogensucht sehr stark ähnelt. Der Anblick eines Likes stimuliert im Gehirn das gleiche Areal wie eine Droge. In beiden Fällen werden dort Glückshormone ausgeschüttet.

Er rät deswegen dazu, die Suchtwirkung nicht zu unterschätzen und sich selbst ein klares Zeitlimit zum Surfen und Scrollen zu setzen.

Darum hasst Kendall das Internet (manchmal)

Gerade für Berühmtheiten wie Kendall Jenner bedeutet das Internet natürlich, dass jeder Mensch jederzeit alles über dich erzählen kann und damit eventuell Millionen von User erreicht. Egal, ob die Aussagen wahr oder komplett erfunden sind.

Insbesondere Lügen über ihre Person bringen bei dem Supermodel das Blut vor Wut zum Kochen. Sie sagte: „Im Internet werden Gesichte aus winzigen Momenten ohne Kontext gesponnen. Die Menschen wissen weder, was davor oder danach passiert ist. Sie sehen ein Bild oder hören eine Sache, aus der dann eine ganze Story erwächst und aufgrund derer ein Urteil über dich gefällt wird.“

Millionen Follower, aber trotzdem allein

Auch Dr. Jorge Partida unterstrich nochmals, dass das reale Leben einer Person und ihr Social Media-Auftritt nicht deckungsgleich sein müssen. Diese Differenz zwischen dem Image und der echten Person kann schwere Folgen wie eine Depression mit sich bringen.

Es sei von daher wichtig, das Handy mal zur Seite zu legen und die Zeit in die wahren Freunde im echten Leben zu investieren.

„Open Minded“ als Hilfe gegen Angsterkrankungen

Mit „Open Minded“ will Kendall Jenner sich selbst und anderen Menschen helfen. Sie kämpft seit ihrer Kindheit mit Angstzuständen und Panikattacken.

Für die Serie sprach die mit mehreren Experten zum Thema. „Ich wollte tiefer in die Materie eintauchen, um besser zu verstehen, was ich fühle. Aber mehr noch, um diese Informationen mit anderen zu teilen, die vielleicht auch mit Angststörungen kämpfen.“

Die neue dritte Folge erscheint am kommenden Freitag.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Kendall (@kendalljenner)