07.08.2009 19:24 Uhr

‚Kevin allein zu Haus‘-Regisseur John Hughes gestorben

Ein trauriger Moment für alle Film-Fans: ‚Kevin allein zu Haus‘-Regisseur John Hughes ist tot. Der legendäre Regisseur und Drehbuchautor starb im Alter von 59 Jahren, nachdem er am gestrigen Donnerstag während eines Spaziergangs in New York einen Herzinfarkt erlitten hatte. Er hatte seine Familie im Stadtteil Manhattan besucht. Hughes hatte in den 1980ern und -90ern eine Reihe von Filmen gedreht, darunter ‚Der Frühstücksclub‘, ‚Das darf man nur als Erwachsener‘, ‚Ferris macht blau‘ und ‚Allein mit Onkel Buck‘. ‚Kevin allein zu Haus‘-Hauptdarsteller Macaulay Culkin sprach der Familie als einer der Ersten sein Beileid aus und sagte: „Ich war sowohl ein Fan von seiner Arbeit als auch von ihm selbst als Mensch. Die Welt hat nicht nur einen sehr wesentlichen Filmemacher verloren, dessen Einfluß noch in einigen Generationen spürbar sein wird, sondern auch einen bedeutenden und ehrbaren Menschen.“

Eine Reihe anderer Stars, die mit Hughes gearbeitet haben, zollten dem Filmemacher ebenfalls ihren Tribut. Molly Ringwald, die Claire Standish in ‚Der Frühstücksclub‘ sowie Samantha Baker in ‚Das darf man nur als Erwachsener“ gespielt hat, sagte: „Ich bin fassungslos und unglaublich traurig. Er war so ein wichtiger Teil meines Lebens und wird es immer sein. Ich und alle anderen, die er mit seiner Arbeit berührt hat, werden ihn vermissen. Mein Herz und meine Gedanken sind nun bei seiner Familie.“ Matthew Broderick, der die Hauptrolle in ‚Ferris macht blau‘ gespielt hat, war ebenfalls am Boden zerstört, als er die Nachricht von Hughes‘ Tod erfahren hat. Er sagte: „Ich bin wirklich geschockt und in tiefer Trauer über die Nachricht von meinem alten Freund John Hughes. Er war ein wunderbarer, sehr talentierter Kerl und mein Herz ist bei seiner Familie.“ Brodericks Kollege aus ‚Ferris macht blau‘, Ben Stein, der in dem Film den grummeligen Wirtschafts-Lehrer gespielt hatte, fügt hinzu: „Er hatte eine bessere Verbindung zu jungen Leuten wie kein anderer vor oder nach ihm. Das Ganze ist unglaublich traurig. Er war ein wundervoller Mann, ein Genie, ein Poet. Ich denke, dass ihm kein anderer nahe gekommen ist in seiner Rolle als Poet der Jugend des Nachkriegsamerika. Für sie war er, was Shakespeare für das elisabethanische Zeitalter war. Er war ein normaler Typ – ein gewöhnlicher Kerl. Wenn man ihn getroffen hat, wäre man nie darauf gekommen, dass er eine große Nummer in Hollywood war.“ Der letzte Film, bei dem Hughes Regie führte, war ‚Curly Sue – Ein Lockenkopf sorgt für Wirbel‘ aus dem Jahr 1991.