Montag, 20. August 2018 20:25 Uhr

Kevin Spacey ist jetzt Kassengift: Neuer Film spielte 618 Dollar ein

Kevin Spacey hat an den Kassen der amerikanischen Kinos letzte Woche einen ziemlich grausamen Tiefschlag erlitten. Das Krimidrama „Billionaire Boys Club“ wurde nur in sehr wenigen US-Kinos gezeigt.

Kevin Spacey ist jetzt Kassengift: Neuer Film spielte 618 Dollar ein

Foto: WENN.com

Das kommerzielle Ergebnis des Indie-Films ist dennoch katastrophal: Am Freitag spielte er genau 126 Dollar ein, am Samstag dann noch einmal 262 Dollar. Während des gesamten Wochenendes scheint der „Billionaire Boys Club“ nur 618 Dollar in insgesamt elf Kinos eingebracht zu haben (die zusätzlichen Locations haben am Freitag und Samstag keine Einnahmen gemeldet).

Sechs Besucher pro Film

Anders ausgedrückt, hat jedes Kino rund 56 Dollar eingenommen – wenn man bedenkt, dass ein Kinobesuch in den USA rund 9,27 Dollar kostet, haben sechs Besucher pro Kino den Film gesehen. Dabei spielen immerhin Jungstars wie Taron Egerton, Ansel Elgort, Jeremy Irvine und Emma Roberts mit. Geholfen hat’s nicht. Filme, die wie der „Billionaire Boys Club“ gleich als „Video-on-Demand“ herausgebracht werden, gelten an den Kinokassen eher als schwach, doch dieses Ergebnis ist eine wahre Katastrophe für Spacey und alle an dem Film Beteiligten.

Spaceys Vergangenheit wiegt tonnenschwer

Der Film wurde übrigens vor dem Missbrauchsskandal fertiggestellt, mit dem Spacey seit letztem Jahr zu kämpfen hat.

Eine erfolgreiche Zukunft des Streifens wurde dann schließlich ernsthaft in Frage gestellt, nachdem eine Reihe von Männern Spacey im letzten Herbst in den USA und England wegen angeblicher sexueller Übergriffe angeklagt hatten. Netflix und MRC warfen ihn aus dem Cast von „House of Cards“, während Ridley Scott Spacey in „All the Money in the World“ ersetzen ließ.

Kevin Spacey ist jetzt Kassengift: Neuer Film spielte 618 Dollar ein

Foto: Promo

Beim Filmvertrieb „Vertical Entertaintment“ entschied man sich dazu, den Film als „Video-on-Demand“ parallel zum Kino-Release zu veröffentlichen. Sprecher des Unternehmens sagten dem „Hollywood Reporter“, dass es weder eine „einfache, noch eine unsensible Entscheidung“ gewesen sei“. „Am Ende hoffen wir, dass sich das Publikum über die verwerflichen Vorwürfe der Vergangenheit einer Person Gedanken machen wird, aber nicht auf Kosten der gesamten Besetzung dieses Films“, so „Vertical Entertaintment“. (CI)

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