Montag, 7. Juni 2010 10:41 Uhr

Kiefer Sutherland fühlte sich wie ein „schrecklicher Sohn“

Los Angeles. Hollywood-Star Kiefer Sutherland (43) hielt sich für einen „schrecklicher Sohn“, weil er erst mit 18 Jahren erkannte, wie talentiert sein Hollywood-Vater ist. Der Schauspieler (’24‘) ist der Vater von Leinwand-Ikone Donald Sutherland (74), der in den 60er-Jahren seine Karriere begann und im Laufe der Jahre unzählige Awards gewann, darunter zwei Golden Globes. Kiefer durfte als Kind die Filme seines Erzeugers allerdings nicht sehen, weil es allesamt Erwachsenen-Streifen waren.
Erst als der Serien-Star alt genug war und sich einen Film nach dem anderen reinzog, begriff er, was für ein großes Talent sein alter Herr ist.

Der Künstler erinnerte sich in einer englischen TV-Show an den Moment, in dem ihm klar wurde, wer sein Vater ist: „Ich war ungefähr 18 Jahre alt und war bei einem Freund zu Besuch. Er hatte den ersten VHS-Player, den ich gesehen habe, und fast alle Filme meines Vaters. Ich habe in zwei Tagen ‚Wenn die Gondeln Trauer tragen‘, ‚M*A*S*H‘, ‚Novecento‘, ‚Fellinis Casanova‘ und ‚Der Tag der Heuschrecke‘ gesehen.“
Die Auswirkungen dieser Film-Session waren enorm. Sutherland erzählte: „Ich habe meinen Vater angerufen und dabei fast geweint und gesagt: ‚Ich bin total beschämt. Ich halte mich für einen schrecklichen Sohn, weil ich nicht wusste, wofür du stehst und wie wundervoll das alles ist. Ich fühle mich furchtbar.‘ Das war ein echter Wendepunkt für uns, es wurde zu einem schönen Moment.“
Kein Wunder, dass Kiefer Sutherland heute betont, sein Vater hätte ihn dazu inspiriert, Schauspieler zu werden. (CoverMedia)

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