Samstag, 11. Mai 2019 21:29 Uhr

Kim Kardashian: Eben noch bauchlos und plötzlich vierfache Mutter

Kim Kardashian und Rapper Kanye West sind zum vierten Mal Eltern geworden. Foto: Jason Szenes/EPA

Noch vor Tagen lief sie in perfekt sitzenden Kleidern über rote Teppiche, heute ist sie Mutter: Kim Kardashian, Königin der It-Girls und Kanye West haben ihr viertes Kind bekommen. Ausgetragen wurde es allerdings von jemand anderem. Wir erklären die ganze Geschichte.

Kim Kardashian: Eben noch bauchlos und plötzlich vierfache Mutter

Kim Kardashian und Rapper Kanye West sind zum vierten Mal Eltern geworden. Foto: Jason Szenes/EPA

Promi-Sternchen Kim Kardashian (38) und Rapper Kanye West (41) sind zum vierten Mal Eltern geworden (wir berichteten). Nachdem Kardashian zuvor schon angekündigt hatte, ihre Leihmutter liege in den Wehen, schrieb sie bei Twitter über ihren neuen Sohn: „Er ist da und er ist perfekt.“ Der Familienzuwachs habe große Ähnlichkeit mit Schwester Chicago. Der Name des Babys blieb zunächst unbekannt. Die folgenden Tweets von Kardashians Account waren Werbung für Kosmetika.

Kardashian und West hatten Chicago bereits vor mehr als einem Jahr mit Hilfe einer Leihmutter bekommen. Sie hatten sich wegen gesundheitlicher Risiken bei Kardashian dafür entschieden, das dritte gemeinsame Kind von einer anderen Frau austragen zu lassen. Die beiden sind zudem Eltern von Sohn Saint (3) und Tochter North (5).

Quelle: instagram.com

Genetisch nicht verwandt

Eine Leihmutter – in Deutschland auch Ersatzmutter genannt – ist eine Frau, die auf der Grundlage einer Vereinbarung zum Beispiel einen Embryo, der nicht von ihr stammt, auf sich übertragen lässt. Nach der Geburt des Kindes überlässt sie es den „Wunscheltern“ dauerhaft. Die Leihmutter ist mit dem Kind genetisch nicht verwandt, sie trägt es lediglich aus.

In Deutschland ist eine Leihmutterschaft aus ethischen Gründen verboten. Die Vermittlung von Leihmüttern ist nach dem Adoptionsvermittlungsgesetz strafbar. Außerdem verbietet das Embryonenschutzgesetz Ärzten, bei potenziellen Leihmüttern „eine künstliche Befruchtung durchzuführen oder auf sie einen menschlichen Embryo zu übertragen“ (§ 1).

Kim Kardashian: Eben noch bauchlos und plötzlich vierfache Mutter

Foto: Rob Rich/WENN.com

In Frankreich, Italien und Spanien ist die Rechtslage ähnlich, wogegen die Leihmutterschaft in Großbritannien, Dänemark oder Belgien dann erlaubt ist, wenn die Leihmutter nicht bezahlt wird. In einigen US-Staaten dagegen ist auch die kommerzielle Leihmutterschaft erlaubt. Entsprechende Angebote in den USA kosten Anbietern zufolge um die 100 000 Dollar (89 000 Euro).

Kardashians Empfehlung

Kardashian selbst hatte sich vor gut einem Jahr sehr positiv über das Konzept geäußert: „Ich würde die Leihmutterschaft jedem empfehlen“, sagte sie damals der Zeitschrift „Elle“. Am Anfang sei ihr der Kontrollverlust schwergefallen, doch sobald sie sich davon gelöst habe, sei es „die beste Erfahrung“ gewesen.

Auch andere Prominente Paare haben auf eine Leihmutter zurückgegriffen, um Kinder zu bekommen. So trug Sarah Jessica Parker („Sex and the City), die mit dem Schauspiel-Kollegen Matthew Broderick verheiratet ist, ihre 2009 geborenen Zwillinge nicht selbst aus. Auch „Star Wars“-Schöpfer George Lucas und Lebensgefährtin Mellody Hobson entschieden sich bei der Geburt ihrer Tochter 2013 für diese Methode. (dpa/KT)

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