06.03.2020 13:29 Uhr

Kim Kardashian trauert um hingerichteten Häftling

Foto: imago images / MediaPunch

Kim Kardashian hat sich in den sozialen Medien bestürzt über den Tod eines Häftlings geäußert. Vorher hatte sie versucht für den verurteilten Mörder eine Begnadigung zu erwirken. Ihr Last-Minute Einsatz war umsonst.

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Realitystar und Teilzeitaktivistin Kim Kardashian West (39) ist bestürzt über die Hinrichtung eines Häftlings. „Ruhe in Frieden Nate Woods“, schrieb die 39-Jährige Donnerstagabend auf Twitter. Sie teilte einen Beitrag mit den Worten: „Was dir (…) geschehen ist, ist ein großer Fehler und eine Tragödie.“

Vor der Hinrichtung hatte Kardashian in mehreren Posts die Entwicklungen in dem Fall des in Alabama verurteilten Mörders dokumentiert und sich für eine Begnadigung eingesetzt. Dazu schrieb sie auf Twitter unter anderem: „Nate wird für eine Tat sterben, die ein anderer Mann gestanden hat und zu der dieser sagte, Nate habe damit nichts zu tun.“ Laut Verurteilung soll Nathaniel Woods 2004 drei Polizisten erschossen haben, schreibt das US-Promiportal „People“.

Kim Kardashians wahre Berufung

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die vierfache Mutter für Häftlinge einsetzt. 2018 hatte sie sich für die Haftverkürzung einer Frau engagiert, die in den 90er Jahren im Zusammenhang mit Drogendelikten verurteilt worden war. Sie sollte lebenslang im Gefängnis sitzen. US-Präsident Donald Trump gab dem Antrag statt – die Frau wurde freigelassen.

Kardashian, die mit dem Rapper Kanye West (42) verheiratet ist, lässt sich seit 2018 zur Anwältin ausbilden. In Kalifornien können Menschen auch ohne Universitätsabschluss Recht studieren, schrieb der TV-Star 2019 in einem Instagram-Post. Ihr Vater Robert Kardashian (†2003) war ein Promi-Anwalt, der zum Verteidiger-Team vom angeblichen Mörder und Football-Star O.J. Simpson (72) gehörte.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Kim Kardashian West (@kimkardashian) am Apr 15, 2019 um 8:40 PDT

[dpa/KuT]