Restauration des "Dumfries House"King Charles: Große Herausforderung – nimmt er sich zu viel vor?

King Charles III at Project Zero Walthamstow Oct 2022 - Getty BangShowbiz
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King Charles III at Project Zero Walthamstow Oct 2022 - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 29.11.2022, 11:10 Uhr

Der britische König liebt es offenbar, sich den größten Herausforderungen zu stellen.

King Charles stellt sich gerne den „größtmöglichen Herausforderungen“.

In einer neuen einstündigen Dokumentation, die über zehn Jahre hinweg produziert wurde, spricht der britische Monarch über seine Ambitionen, das Anwesen „Dumfries House“ aus dem 18. Jahrhundert zu restaurieren.

45 Millionen Pfund für gemeinnützige Restauration

Das Projekt startete der König im Jahr 2007, als er noch den Titel Prince of Wales trug. Damals wurden ihm 45 Millionen Pfund (etwa 52 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt, um das heruntergekommene Haus aufzubauen, die Ortsgemeinschaft wieder zum Leben zu erwecken und Arbeitsplätze zu schaffen. „MailOnline“ zitiert eine Passage aus dem Film „A Royal Grand Design“, der am 30. November im britischen TV Premiere feiern soll.

Darin erklärt Charles: „Ich wollte versuchen, in der Region eine Veränderung herbeizuführen. Dort herrschte mehr Arbeitslosigkeit und die Menschen litten an schlechterer Gesundheit als anderswo. Ich bin eine dieser Personen, die es wirklich genießt, die größtmöglichen Herausforderungen anzunehmen. Ich hatte das Gefühl, dass es wert war, das riesige Risiko einzugehen und so eine große Summe Geld zu leihen. Die Region ist einfach heruntergekommen und es fehlt an allem, insbesondere seit die Kohleminen geschlossen wurden.“

„Ich bin einfach überambitioniert“

In der Doku erklärt Charles weiter, dass er gerne mehr Projekte dieser Art angehen würde: „Das ist mein Problem — ich bin einfach überambitioniert. Ich würde dieses Modell gerne an anderen Orten im Land anwenden, um einen Einfluss auf das Leben und die Lebensqualität der Menschen, auf ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Familien zu haben.“