Montag, 12. November 2018 20:20 Uhr

Kino-Charts: Der Grinch erobert Nordamerika

Bis Weihnachten sind es noch einige Wochen hin, doch die Kinogänger in Nordamerika sind schon in Feierstimmung. Der Weihnachtstrickfilm „Der Grinch“ thront an der Spitze der Kino-Charts.

Kino-Charts: Der Grinch erobert Nordamerika

Foto: Universal Pictures

Er ist grün, griesgrämig und ein Hit an den nordamerikanischen Kinokassen: der Weihnachtstrickfilm „Der Grinch“ hat am Wochenende den ersten Platz der Kinocharts in den USA und Kanada belegt. Der Film um den animierten haarigen Miesepeter nach dem Kinderbuchklassiker „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Dr. Seuss spielte bei seinem Debüt rund 66 Millionen Dollar (etwa 58 Millionen Euro) ein.

Komiker Otto Waalkes leiht dem Griesgram in der deutschen Version, die am 29. November startet, seine Stimme.

Der Musikfilm „Bohemian Rhapsody“, der die Geschichte der Erfolgsband Queen erzählt, rutschte auf den zweiten Rang der Charts ab. Der Film mit Rami Malek als Freddie Mercury spielte nach Schätzungen des Branchenportals „Boxofficemojo“ an seinem zweiten Wochenende weitere 31 Millionen Dollar ein.

„Verschwörung“ enttäuscht

Dahinter landete in Nordamerika „Operation: Overlord“, ein Monstergruselfilm mit Nazi-Soldaten und Untoten von Filmproduzent J.J. Abrams und Regisseur Julius Avery. Der Neueinsteiger nahm von Freitag bis Sonntag auf Anhieb zehn Millionen Dollar ein.

Der vierte Rang ging an den aufwendig produzierten Fantasy-Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“, der sich an seinem zweiten Wochenende mit Einnahmen von rund 9,5 Millionen Dollar begnügen musste.

Auch das US-Debüt von „Verschwörung“ um die Hackerin Lisbeth Salander, gespielt von der Britin Claire Foy („The Crown“), war enttäuschend. Der Thriller von Fede Alvarez spielte nach Schätzungen rund 8 Millionen Dollar ein, etwa gleichviel wie das seit sechs Wochen laufende Musikdrama „A Star is Born“ mit Lady Gaga.

Kino-Charts Deutschland

„Bohemian Rhapsody“, das Filmporträt des legendären Queen-Sängers Freddie Mercury, bleibt auch in der zweiten Einspielwoche an der Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts. Den Film von Regisseur Bryan Singer mit Rami Malek in der Hauptrolle sahen 319.774 Zuschauer, wie Media Control mitteilte.

Von Platz drei auf zwei verbessert sich der Disney-Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ mit 165.854 Besuchern zwischen Donnerstag und Sonntag. Die Road-Komödie „25 km/h“ mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel klettert ebenfalls um einen Rang und ist jetzt Dritter (121.549 Zuschauer).

Vom sechsten Platz kehrt die Komödie „Der Vorname“ von Sönke Wortmann in die Spitzengruppe zurück: 97.917 Zuschauer bedeuten Platz vier. Neu auf der Fünf steigt mit 97.361 Zuschauern die schwarze Komödie „Nur ein kleiner Gefallen“ von Paul Feig mit Anna Kendrick und Blake Lively in die Charts ein. (dpa/KT)

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