Montag, 31. Dezember 2018 17:23 Uhr

Kino-Charts: Kerkeling-Kindheitsfilm die neue Nr. 1

Der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ hat die Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts erobert. In dem berührenden Film von Caroline Link mit dem allerortens hochgelobten jungen Darsteller Julius Weckauf in der Hauptrolle geht es um die Kindheit des Entertainers Hape Kerkeling Anfang der 70er Jahre im Ruhrgebiet.

Kino-Charts: Kerkeling-Kindheitsfilm die neue Nr. 1

Foto: Warner Bros.

Der Kinofilm brachte es am Startwochenende (27.12. bis 30.12.) auf gut 366.000 Besucher, wie Media Control mitteilte.

Die Comicverfilmung „Aquaman“ mit Schauspielern wie Nicole Kidman, Jason Momoa und Amber Heard hatte in den vier Tagen etwa 310.000 weitere Zuschauer und kam auf Platz zwei. Der australische Regisseur James Wan erzählt darin die Geschichte eines Mannes, der eine Versöhnung zwischen Erde und Wasser verkörpert: Aquaman hat einen menschlichen Vater, aber seine Mutter ist ein Wesen des Meeres.

Der Tanzfilm „Mary Poppins‘ Rückkehr“ hatte fast 188.000 Zuschauer und erreichte Platz drei. Emily Blunt verkörpert mehr als 50 Jahre nach dem Kultfilm mit Julie Andrews die neue Mary Poppins.

Der Trickfilm „Der Grinch“ fiel in den vier Tagen nach Weihnachten mit etwa 173.000 weiteren Zuschauern vom zweiten auf den vierten Platz. Die Komödie „100 Dinge“ mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer kam auf Platz fünf (etwa 151.000 Zuschauer).

Kino-Charts Nordamerika

Die Heldenfigur „Aquaman“ schwimmt an den nordamerikanischen Kinokassen weiter allen davon. In den USA und Kanada spielte er an seinem zweiten Wochenende rund 51,6 Millionen Dollar (etwa 45 Millionen Euro) ein, wie der „Hollywood Reporter“ berichtete.

Auf den Plätzen hinter „Aquaman“ veränderte sich im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls nichts: Die Musical-Verfilmung „Mary Poppins‘ Rückkehr“ hielt mit rund 28 Millionen Dollar den zweiten Platz, der Action-Film „Bumblebee“ aus dem Universum der „Transformers“-Filmserie um fantastische Kampfroboter mit rund 20,5 Millionen den dritten. Auf dem vierten Platz blieb der Animationsfilm „Spider-Man: A New Universe“ mit rund 18 Millionen, das Drama „The Mule“, in dem Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood einen alten Mann spielt, der als Kurier für ein mexikanisches Drogenkartell arbeitet, mit rund 12 Millionen auf dem fünften.

Weitaus schlechter lief es für zwei Neueinsteiger: Die vielfach Golden Globe-nominierte Filmbiografie „Vice – Der zweite Mann“ über den ehemaligen US-Vizepräsidenten Dick Cheney landete mit knapp acht Millionen Dollar nur auf dem sechsten Platz und der Detektivfilm „Holmes & Watson“ mit 7,3 Millionen Dollar auf dem siebten.

Insgesamt sei es mit 11,8 Milliarden Dollar ein Rekordjahr für Nordamerikas Kinokassen gewesen, berichtete der „Hollywood Reporter“. Der vorherige Rekord sei 2016 mit 11,4 Milliarden aufgestellt worden. In Deutschland sah es dagegen megamies aus. Mehr dazu heute Abend auf unserer Seite! (dpa/KT)

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