Montag, 19. November 2018 19:58 Uhr

Kino-Charts: „Phantastische Tierwesen“ nur auf Platz 2 in den USA

Foto: Warner Bros.

Magier, Fabelwesen und dunkle Mächte: Der zweite Teil von „Phantastische Tierwesen“ ist in den USA und Kanada der erfolgreichste Film des Wochenendes. Er spielte aber weniger Geld ein als erwartet.

Kino-Charts: "Phantastische Tierwesen" nur auf Platz 2 in den USA

Foto: Warner Bros.

So zauberhaft wie erhofft ist der Start nicht verlaufen: „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ hat an seinem ersten Wochenende in den USA und Kanada 62 Millionen Dollar (54 Millionen Euro) eingespielt. Der Film in der „Harry Potter“-Welt blieb damit dort unter den Erwartungen.

Dennoch schaffte es der Film auf den ersten Platz der nordamerikanischen Kino-Charts, wie der „Hollywood Reporter“ am Sonntag berichtete. In Deutschland ist der zweite Teil der Fantasy-Saga seit dem 15. November in den Kinos.

Das britisch-amerikanische Werk aus der Feder der „Harry Potter“-Autorin Joanne K. Rowling um den „Magiezoologen“ Newt Scamander, der Fabelwesen erforscht und es mit bösen Mächten zu tun bekommt, hatte in den USA eher negative Kritiken erhalten. Die „New York Times“ etwa fand, dem Auftritt der Schauspieler fehle „Esprit“. Die Charaktere würden zu wenig entwickelt.

Der erste Teil der Reihe kam im Jahr 2016 besser weg und brachte bei seinem Debüt damals zwölf Millionen Dollar (10,5 Millionen Euro) mehr ein.

„Bohemian Rhapsody“ auf Platz 3

Den zweiten Platz in den USA und Kanada belegte „The Grinch„. Der Trickfilm um den haarigen Miesepeter nach dem Kinderbuchklassiker „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Dr. Seuss brachte in seiner zweiten Woche 38 Millionen Dollar (33 Millionen Euro) ein. Komiker Otto Waalkes leiht dem Griesgram in der deutschen Version, die am 29. November startet, seine Stimme.

Auf dem dritten Rang landete der Musikfilm „Bohemian Rhapsody“, der die Geschichte der britischen Erfolgsband Queen erzählt. Das Werk sorgte für Einnahmen in Höhe von 16 Millionen Dollar (14 Millionen Euro). Dahinter folgte die Komödie „Instant Family“ mit Mark Wahlberg, sonst vor allem als Action-Darsteller bekannt. Der Neueinsteiger um ein Ehepaar, das drei junge Kinder adoptiert, nahm 15 Millionen Dollar (13 Millionen Euro) ein.

Den fünften Platz belegte mit zwölf Millionen Dollar (10,5 Millionen Euro) der Thriller „Widows“, der die Geschichte von drei Frauen erzählt, die nach dem Tod ihrer kriminellen Männer deren letzten, unvollendeten Raub übernehmen.

Deutsche Kino-Charts

„Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ ist in Deutschlands Kinos besser als sein Vorgänger „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ vor zwei Jahren gestartet. Der Film von Regisseur David Yates legte los mit fast 994.000 Wochenendbesuchern (also Kinogängern zwischen Donnerstag und Sonntag). Er eroberte damit mit Abstand die Spitze der Offiziellen Deutschen Kinocharts, wie Media Control am Montag mitteilte. „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ startete im November 2016 mit rund 827.000 Wochenendbesuchern.

Der biografische Film „Bohemian Rhapsody“ über den Queen-Sänger Freddie Mercury mit Rami Malek in der Hauptrolle fiel mit etwa 264.000 Wochenendbesuchern in seiner dritten Einspielwoche von Platz eins auf Rang zwei. Die Gesamtbesucherzahl in Deutschland liegt inzwischen bei 1,3 Millionen. Von Platz zwei auf die Drei rutschte der Disney-Film „Der Nussknacker & die vier Reiche“ mit 128.000 Wochenendbesuchern.

Von Drei auf Vier in den Top 5 basierend auf vorläufigen Trendzahlen rutschte die Komödie „25 km/h“ mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel (90.000 Besucher). Unverändert auf Platz fünf blieb die schwarze Komödie „Nur ein kleiner Gefallen“ mit Anna Kendrick und Blake Lively in den Hauptrollen (77.000 Wochenendbesucher). (dpa/KT)

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