Sonntag, 8. Dezember 2019 19:50 Uhr

„Kitchen Impossible“: Kontrahent bricht Aufgabe ab

Tim Mälzer (l.) und Nenad Mlinarevic; Foto: TVNOW / Jürg Waldmeier

In der zweiten neuen Folge von „Kitchen Impossible“ geht Nenad Mlinarevic (38) gegen Gastgeber Tim Mälzer (48) ins Rennen. Dieses Mal führt der kulinarische Wettstreit um die Koch-Ehre die beiden Profi-Köche nach Schottland, Ungarn, Italien und Slowenien.

Während die schwarze Box in Cullen Bay und Budapest auf den Hamburger Gastronom wartet, bekommt der Schweizer in Neapel und Kobarid ein unbekanntes Gericht zum Nachkochen serviert.

„Kitchen Impossible": Kontrahent bricht Aufgabe ab

Tim Mälzer; Foto: TVNOW / Endemol Shine

Der Anspruch ist weltmeisterlich

Als erstes tritt der „Bullerei“-Inhaber in Schottland an. Kaum dort angekommen mischt sich der 48-jährige auf einem traditionellen Stadtfest unter die heimischen Leute. Langer Genuss der landestypischen Lebensfreude ist dem Koch jedoch nicht vergönnt. Nahe der Festlichkeit wartet bereits die verheerende Box auf einem Segelboot darauf von dem TV-Koch in Empfang genommen zu werden.

Das darin enthaltene Gericht beherrscht jede schottische Hausfrau aus dem FF und versorgt damit schon seit Generationen ihre Familie – die Cullen Skink Soup. Doch wenn es kommt, dann kommt es dicke: Verursacher des Tellers ist Ian Watson und der hat mit seinem Rezept schon mehrfach die „Cullen Skink World Championship“ Gewonnen. Ihm eilt somit der Ruf voraus die beste Cullen Skink Soup der Welt zu kochen. Ob der „Ready to beef!“-Moderator es tatsächlich schafft, dieses premierte Gericht des Originalkochs zu kopieren?

Auf seiner zweiten Reise führt es den 48-jährigen nach Budapest. Dort wartet nicht nur ein Gericht mit einer ungewöhnlichen Hauptkomponente auf ihn, denn die Aufgabe ist ein wahres historisches Schwergewicht. Seit Jahrzehnten wird der gefüllte Gänsehals mit Graupen-Risotto von Generationen der Familien Rosenstein, von einer zur anderen Mutter weitergegeben und im hauseigenen Restaurant serviert. Es ist eine Reise in die Vergangenheit der althergebrachten jüdisch-ungarischen Kulinarik, aber auch in Tims ganz persönliche „Kitchen Impossible“-Geschichte.

„Kitchen Impossible": Kontrahent bricht Aufgabe ab

Nenad Mlinarevic; Foto: TVNOW / EndemolShine

Hier zählt jedes Detail

Den 38-jährigen führt sein erster Weg in Tim’s kulinarische Heimat Italien. Dort erwartet den Koch eine schwarze Box, die Pizza beinhaltet. Genau genommen soll Nenad eine Pizza Mageherita, eine Pescatora und eine Ortolanda auf den Teller bringen. Für die Herstellung gibt es einen festgelegten Ablauf – eine Abweichung wird die strenge neapolitanische Jury nicht dulden. Ob dem Koch die richtige Zubereitung gelingt oder er eine ganze Nation stolzer Italiener gegen sich aufbringen wird?

Der zweite Stop ist für Nenad Mlinarevic im slowenischen Kobarid, wo er Forelle in Molkereduktion und Sauermilcheis mit Steinpilzstreuseln zubereiten soll. Eigentlich sollte ihn diese Reise nach Singapur führen, doch aus gesundheitlichen Gründen musste der Kontrahent abbrechen. Kurzerhand wurde umdisponiert und Mälzer schickte Mlinarevic stattdessen nach Slowenien.

Dort wartet die als „Beste Köchin des Jahres 2017″ prämierte Ana Roš auf den Zürcher. Bereits bei der Beschaffung der Zutaten wird der Spitzenkoch hier vor eine Mammut-Aufgabe gestellt, mit der er nie gerechnet hätte. Alle Aufgaben und wie sich Tim Mälzer und Nenad Mlinarevic geschlagen haben, gibt es im Detail am Sonntag, den 08. Dezember 2019 ab 20:15 Uhr bei „Kitchen impossible“ auf VOX zu sehen.

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