Donnerstag, 21. Februar 2019 22:36 Uhr

Klaas Heufer-Umlauf: Das nervt ihn an anderen Comedians

Klaas Heufer-Umlauf spricht Rechtsextremen jegliche Fähigkeit zu Humor ab. „Denn die Grundlage jeden Humors ist Reflexionsfähigkeit“, sagt der 35-jährige Moderator und Entertainer Heufer-Umlauf, dessen Show „Late Night Berlin“ am Beginn dieser Woche in die dritte Staffel ging.

Klaas Heufer-Umlauf: Das nervt ihn an anderen Comedians

Foto: Becher/WENN.com

Im Gespräch mit dem Magazin der Deutschen Bahn-Magazin plädiert im Gespräch dafür, weiter Witze über den US-Präsidenten Donald Trump zu machen. „Natürlich denkt man: Witze über Trump? Das ist wie Fische aus ’nem Glas angeln. Trotzdem darf man nicht damit aufhören, weil sonst bestimmte politische Taten unkommentiert bleiben.“ Er schätzt die Zahl der Witze, die er auf einer Bühne hintereinander weg erzählen könnte auf „500 bestimmt“.

Quelle: instagram.com

„Dieser egomane Witzelzwang ist natürlich peinlich“

Auch im Privaten zügele er sich kaum, auch wenn er sich im Vergleich mit seiner Partnerin, der österreichischen Moderatorin Doris Golpashin (38) selbstkritisch gibt: „Ich bin oft bemüht lustig und neige zum Gag-Pingpong. Das hat dann immer so ein bisschen was Bedürftiges. Meine Partnerin hat eine selbstverständliche Lustigkeit, die man sich nicht antrainieren kann.“

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Der gebürtige Oldenburger („Wer in meiner Jugend nach Unterhaltung suchte, musste sie sich selbst ausdenken.“) offenbart die negativen Eigenschaften seines Berufsstandes: „Entertainer gönnen sich untereinander nicht das Schwarze unter den Fingernägeln. Sie zitieren dauernd aus ihren Programmen und statt zuzuhören, wird nur gelauert, wie man dran kommt und witziger ist als der andere. Dieser egomane Witzelzwang ist natürlich peinlich und unfassbar anstrengend.“

 

 

 

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