Klage: Nicki Minaj und ihr Ehemann sollen Frau eingeschüchtert haben

Nicki Minaj und Kenneth Petty im vergangenen Jahr. (wue/spot)
Nicki Minaj und Kenneth Petty im vergangenen Jahr. (wue/spot)

imago images/Agencia EFE

14.08.2021 14:14 Uhr

Der Rapperin Nicki Minaj und ihrem Ehemann Kenneth Petty wird vorgeworfen, eine Frau und deren Familie belästigt und eingeschüchtert zu haben.

Eine 43-jährige Frau hat in New York Klage gegen Nicki Minaj (38) und Kenneth Petty (43) eingereicht. Die Rapperin und ihr Ehemann, die seit 2019 verheiratet sind, sollen die Frau und deren Familie angeblich eingeschüchtert und bedroht haben, nachdem Petty im vergangenen Jahr festgenommen worden war, wie unter anderem die „New York Times“ und der „Guardian“ berichten.

Petty hatte sich nach einem Umzug nach Kalifornien dort nicht als Sexualstraftäter registriert. Im Jahr 1994 soll der Ehemann der Rapperin angeblich die Frau, die damals 16 Jahre alt war, mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben. Petty bekannte sich vor Gericht einer versuchten Vergewaltigung schuldig und verbrachte rund viereinhalb Jahre im Gefängnis.

Klägerin lebt angeblich in ständiger Angst

Die Klägerin behauptet nun, Minaj und Petty hätten sie im vergangenen Jahr dazu drängen wollen, ihre Darstellung der damaligen Ereignisse zu widerrufen. Laut „Guardian“ sei in der Klage unter anderem vermerkt, dass Minaj dafür bis zu 500.000 Dollar, umgerechnet mehr als 400.000 Euro, geboten habe. Nachdem die Frau das Angebot abgelehnt habe, hätten sie und ihre Familie zahlreiche belästigende Anrufe und unerbetenen Besuch bekommen.

Wie es weiter heißt, behauptet die Klägerin, dass sie seit Mai 2020 nicht mehr arbeiten könne, da sie unter anderem unter schweren Depressionen und Paranoia leide sowie angeblich ständigen Belästigungen und Drohungen durch Minaj, Petty und Personen aus dem Umfeld der beiden ausgesetzt sei. Sie lebe derzeit isoliert in Florida, weil sie angeblich Angst vor Vergeltungsmaßnahmen habe. Weder die Seite der Klägerin noch die Rapperin haben sich bisher zu der Klage geäußert.