Dienstag, 10. Juli 2018 21:10 Uhr

„Skyscraper“ mit Dwayne Johnson: Riesen-Zirkus mit Beinprothese!

Ein Mann, ein Wort: Dwayne Johnson ist in seinem neuesten Actionstreifen „Skyscraper“ ein Held wider Willen. Der höchste Wolkenkratzer der Welt brennt – geil! Die Rettung der Eingeschlossenen startet am 12. Juli in den Kinos.

Filmkritik "Skycrape" mit Dwayne Johnson: Riesen-Zirkus mit Beinprothese!

Foto: Universal Pictures

Will Sawyer (Dwanyne Johnson) hat bei einem FBI-Einsatz seinen linken Unterschenkel verloren. Seitdem arbeitet er als Sicherheitsberater und ist gerade dabei, sein aktuelles Projekt in Hongkong zu beenden.

Das höchste Gebäude der Welt, das „Pearl“ hat sagenhafte 240 Stockwerke und das namengebende Penthouse, das an der Spitze wie eine gigantische Perle aussieht. Die Eröffnung steht unmittelbar bevor, die letzten Checkups laufen. Sawyer ist quasi der Hausmeister dieses Riesendings.

Seine Frau Sarah (die Kanadierin Neve Campbell, 44, „Scream“) und die beiden Kinder Henry (Noah Cottrell) und Georgia (McKenna Roberts) wohnen im 96. Stockwerk des „Pearl“. 240 Etagen sind nicht nur wahnsinnig hoch, das Gebäude ist auch höchst innovativ mit Technik vollgestopft. Klimatisierung, Brandschutz, Baumaterial – alles tipp-topp und ganz easy per Tablet von Will Sawyer steuerbar.

Wolkenkratzer wird zum Schornstein

Der Baulöwe Zhao Long Zhi (Chin Han, 48, „Ghost in the Shell“, „Final Recipe“) vertraut Saywer, aber so ein Tablet ist eben auch schnell geklaut und das ist nur ein Teil des Dramas. nHach, wie furchtbar!

Filmkritik "Skycrape" mit Dwayne Johnson: Riesen-Zirkus mit Beinprothese!

Der Tycoon hat Feinde, aber er wusste sich bisher ganz gut zur Wehr zu setzen. Als aber ein Durchbruch im Keller des „Pearl“ gelingt, beginnt der Actionspaß endlich! Die bösen Buben rund um den Anführer Kores Botha (der Däne Roland Moller, 46, „The Commuter“, „Atomic Blonde“) legen Feuer. Währenddessen überfallen die chinesischen Kollaborateure die Notservice-Leitstelle, welche das „Pearl“ überwacht, hacken sich mit Hilfe des Tablets in das Gebäude und zündeln damit erst richtig los.

Sehr bösartig: Sämtliche Brandklappen werden geöffnet und verwandeln sich in einen gigantischen Schornstein. Von da an brennt das „Pearl“ ab Etage 96 aufwärts lichterloh. Der Sicherheitsbeauftragte Saywer hat sowieso ein ganzes Bündel von Problemen, aber sein dringendstes ist nun, dass seine Familie in Stockwerk 96 ist, der Wohnung des „Hausmeisters“.

Filmkritik "Skycrape" mit Dwayne Johnson: Riesen-Zirkus mit Beinprothese!

Johnson-Personality-Show

Auf den Punkt gebracht: Der Rest des Films ist eine Dwayne-Johnson-Show in Tricktechnik. Er hangelt sich von A nach B, rennt, springt und rollt sich ab – und das alles mit Beinprothese – Chapeau!

Die Brandstifter kriegen natürlich ihr Fett weg, Verräter werden selbstverständlich entlarvt und der Big Boss lernt die wahre Freundschaft eines Angestellten kennen. Ganz genau wie im richtigen Leben.

Filmkritik "Skycrape" mit Dwayne Johnson: Riesen-Zirkus mit Beinprothese!

Fazit: Feuer und Brandstifter sind in „Skyscraper“ zugleich im selben Gebäude. Die Story ist sehr konventionell erzählt; ein Vater will seine Familie aus Etage 96 retten. Weitere Filmzutaten sind: „Gangster-Alarm“, Polizeihatz, heulende Kinder und ein glotzendes chinesisches Publikum vor Riesenleinwänden, auf denen man Dwayne Johnson herumturnen sieht – diese bunte Tüte Unterhaltung hält „Skyscraper“ bereit. Das Script vertraut zu sehr auf die Animation, der Rest ist halt Soundeffekt. Die Stunts sind dermaßen unglaubwürdig, dass die meisten unfreiwillig komisch sind. Wer Dwayne Johnson mag, ist in „Skyscraper“ richtig: Ein Mann, ein Auftrag, Aufgeben gibt es nicht. (Kinotante Katrin)

Dwayne Jackson hüpft ins Verderben – hier mal in voller Länge. Scrollen bitteschön (boah ist das hoch!!!!!)

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