23.06.2020 18:20 Uhr

Kultserie „In aller Freundschaft“: Die 900. Folge wird „hochdramatisch“

Zunächst war geplant, dass nach drei Dutzend Episoden Schluss sein sollte mit der Krankenhaus-Serie. Sie fand über die Jahre allerdings so viele Freunde, dass es immer weiter gegangen ist.

© MDR/Saxonia Media/Robert Strehler

Geplant waren am Anfang 36 Folgen, inzwischen sind es ein paar mehr geworden: Von der Krankenhaus-Serie „In aller Freundschaft“ wird diesen Dienstag die 900. Episode im Ersten ausgestrahlt. Der Titel der Jubiläumsfolge lautet „Tiefe Wunden“. Der verantwortliche Sender MDR verspricht: „Es wird hochdramatisch.“

Kultserie "In aller Freundschaft": Die 900. Folge wird "hochdramatisch"

© MDR/Saxonia Media/Robert Strehler

1998 fing alles an

Der TV-Dauerbrenner ging am 26. Oktober 1998 an den Start. Rund fünf Millionen Zuschauer verfolgen nach Angaben des Senders Woche für Woche die Geschichten aus der fiktiven Sachsenklinik. Den Erfolg erklärt MDR-Fernsehfilm-Chefin Jana Brandt mit einer „Mischung aus emotionalen persönlichen Geschichten, interessanten Krankheitsfällen und einem Schuss Eskapismus.“

„Dabei erzählen wir unsere Figuren mit viel Liebe, nehmen alltägliche Sorgen und Nöte ernst und verbreiten gleichzeitig immer auch Hoffnung“, sagte Brandt. „Außerdem legen wir großen Wert auf authentische Patientengeschichten und starke Episodenrollen.“

Kultserie "In aller Freundschaft": Die 900. Folge wird "hochdramatisch"

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Letzte Folge vor der Zwangspause

Die 900. Folge ist die letzte, die vor der Corona-Zwangspause gedreht wurde. Inzwischen hat das Klinik-Team um Dr. Roland Heilmann, seit der ersten Folge gespielt von Thomas Rühmann (65), die Arbeit wieder aufgenommen. Gedreht wird nach Pandemie-Plan mit strikten Abstandsregeln.

Auch die Pläne für die Zukunft der Sachsenklinik stehen schon fest, erklärte Brandt: „Gerade wurden drei Staffeln bewilligt. Das heißt, dass wir noch einmal in 126 Folgen interessante und emotionale Geschichten erzählen dürfen. Das ist einerseits eine große Freude, aber auch eine große Verantwortung, der wir uns sehr gerne stellen.“

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