Sonntag, 7. Februar 2010 13:02 Uhr

Lady GaGa: Acid, Koks, LSD und die tote Tante

Ein ernstzunehmender Popstar wird man erst, wenn man ordentlich Drogen konsumiert hat. Jetzt kommt auch Lady GaGa mit ihrer dunklen Vergangenheit um die Ecke. Die 23-jährige gesteht nicht nur ihren bereits bekannten Kokain-Konsum, sondern dass sie auch auf einem LSD-Trip war, weil sie davon überzeugt war, dass dies der richtige Weg sei, zum wahren Musikgenie zu werden. 

Gerettet wurde sie schließlich von ihrer toten Tante, die wie ein drohender Geist in diesen düsteren Stunden vor ihr erschien, die sie aber nie kennengelernt hatte. Welch großartige Parabel!
„Ich dachte, ich würde sterben“, erzählte Stefani Germanotta  in der explosiven, neuen, wenn auch unautorisierten Biographie ‚Lady Gaga: Behind the Fame‘. „Ich wollte so sein wie die Künstler, die ich liebte, so wie Mick Jagger und Andy Warhol. Ich dachte, das geht nur in dem ich ihren Lebenstil nachahmte. Mein Kokain-Soundtrack war The Cure. Ich habe mich in mein Zimmer eingeschlossen und immer wieder ‚Never Enough‘ gehört, während ich Tüte für Tüte Kokain schniefte. Aber der Geist von Joanne, der Schwester meines Vaters, die mit 19 gestorben war, war allgegenwärtig und hat sich in mir wiedergefunden. Sie war eine Malerin und Schriftstellerin – und ich hatte die spirituelle Vision, ihre Mission zu beenden.“

So legte sie schließlich auf dem Weg zum großen Durchbruch auf Drigen auch mal einen wütenden Strip vor einem genervten in einem New Yorker Club hin, zitierte die ‚News Of The World‘ aus dem Buch von Helia Phoenix. Zugekokst habe sie sich durch ein Lied gearbeitet, saß schließlich nur noch in Unterwäsche am Klavier. „Das war der Moment, in dem ich die Entscheidung traf, welche Art von Pop-Artist ich sein will“.

 

Bis heute ist ihre Tante, die sie nie kennengelernt hat, die angeblich wichtigste Bezugsperson. Ihr widmete sie sogar ihre ‚Fame Ball‘-Tournee. „Ich habe sie nie getroffen. Aber sie ist eine der wichtigsten Personen in meinem Leben.“

 

 

 

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