11.11.2011 15:09 Uhr

Lady Gaga als wandelndes Ferrero Rocher bei den Bambis

Wiesbaden/Berlin. Natürlich war Lady Gaga gestern Abend in Wiesbaden der Star der diesjährigen Bambi-Verleihung. Sie schlich vor der Show nicht über den roten Teppich, sondern durch den Hintereingang. Auf der Bühne präsentierte sie ihren Hit ‚Marry The Night‘ und anschließend nahm sie in einer quälend langweiligen Show (trotzdem sahen sechs Millionen zu) von Karl Lagerfeld den Preis als Beste Künstlerin in der ‚Kategorie Pop International‘ entgegen. Beide huldigten sich gegenseitig und verschwanden wieder.

Gaga performte aus einem aufgeschnittenen Auto heraus, wobei sich das Keyboard – wie witzig – in der Fahrertür befand.

Für den anschließenden Fototermin zog sie sich um und trug ein goldenes Gewand des im letzten Jahr verstorbenen Londoner Designers Alexander McQueen aus der Kollektion Frühjahr/Sommer 2012. Und sah mit ihrem kompliziert geschnittenen Goldhelm aus wie die femine Version der berühmten Oscar-Statue oder noch besser wie ein Ferrero Rocher.

Eine halbe Minute schwebte die Lady angenervt mit dem Bambi in der Hand über den Teppich, nachdem sie die Fotografen fast eine Stunde warten ließ. Dafür gab die 25-Jährige SAT-1-Morning-Man Jan Hahn ein Interview, bei dem alle anderen TV-Teams mitfilmen durften.

Miss Extravaganza gab jetzt übrigens zu, dass sie vor ihrem Auftritt in der wohl berühmtesten Cartoon-Serie „The Simpsons“ meganervös war. Die Sängerin verriet, dass sie schreckliches Lampenfieber hatte, bevor sie ihrem Charakter in der lang laufenden TV-Show ihre Stimme lieh.

„Es war gelinde gesagt, nervenaufreibend“, so die Sängerin, „Ich mache Musik, aber ich synchronisiere nicht jeden Tag.“ Der „Poker Face“-Star erklärte weiter: „Die Charaktere der Serie sind so total überzeugend,ehrlich, wild und lustig. Ich musste mir ständig ins Gedächtnis rufen, dass es ernsthafter Humor sein soll. Aber ich würde sagen, es war eine der coolsten Dinge, die ich je gemacht habe. Mein Vater ist besonders aufgeregt und gespannt, es zu sehen. “

Fotos: Hubert Burda Media, Patrick Hoffmann/WENN.com (1)

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