04.06.2020 14:30 Uhr

Lady Gaga hält das amerikanische Rechtssystem für „korrupt“

imago images / UPI Photo

Lady Gaga ist der Meinung, dass das Rechtssystem Amerikas „korrupt“ ist. Die 34-jährige Musikerin begrüßte es, dass die Anklage gegen den entlassenen Polizisten Derek Chauvin wegen dem Mord an George Floyd von einer billigenden Inkaufnahme einer Tötung zu dem Befund eines Mordes mit bedingtem Vorsatz umgestuft wurde.

Der „A Star is Born„-Darstellerin ist jedoch auch bewusst, dass es keine Garantie für „Gerechtigkeit und Heilung der Wunden“ gibt.

Sie hofft auf Höchststrafen

Gaga schrieb auf ihrem Instagram-Account: „Wegen der Stimmen der Menschen, durch die dieses Land aufgebaut wurde, wurden nun alle vier Polizisten für den rassistischen und brutalen Mord an George Floyd festgenommen.“

Und weiter: „Ich hoffe, dass alle Polizisten, die in jegliche rassistische Aktionen involviert waren oder sind, die höchsten Strafen bekommen, obwohl wir wissen, dass das Recht und die Ordnung in diesem Land auf Rassismus basieren und korrupt sind.”

Gaga teilte die Details von zwei Organisationen, an die sie Geld gespendet hat, darunter befinden sich Black Lives Matter und die Loveland Foundation. Die Künstlerin zog den Hut vor denjenigen, die sich gegen Rassismus einsetzen und an den weltweiten Protesten teilnehmen. (Bang)