Samstag, 28. Mai 2011 10:48 Uhr

Lady Gaga hat offenbar Minderwertigkeitskomplexe

New York. Lady Gaga hält sich trotz ihres Erfolges manchmal für eine Verliererin. Die ‚Born This Way‘-Interpretin, die erst diesen Monat vom ‚Forbes‘-Magazin zum einflussreichsten Promi gewählt wurde, leidet eigener Aussage zufolge immer noch unter den Hänseleien, die sie als Teenager ertragen musste. Deshalb werde sie sich auch nie so fühlen, als ob sie etwas erreicht habe, gesteht sie dem ‚Time Out‘-Magazin.

„Wenn man gemobbt wird, dann verfolgt einen das das ganze Leben lang, und egal wie viele Leute deinen Namen brüllen oder wie viele Nummer-Eins-Hits man hat, man kann immer noch aufwachen und sich wie ein Verlierer fühlen.“

Die Exzentrikerin, die mit bürgerlichem Namen Stefani Germanotta heißt, räumt zudem ein, dass das Schreiben von Songs sie dazu zwinge, „Salz, Arsen und Gift“ in die Wunden ihrer Kindheit zu streuen. Das könne jedoch auch eine heilende Erfahrung sein, behauptet sie. „Es gab viele Leute, die mich gehänselt haben. Man muss die Wunde öffnen und Salz und Arsen und Gift hinein streuen und eine Nadel nehmen und stechen und herumstochern und es wieder zunähen. Und wenn ich einen Beat gefunden habe, der toll klingt, dann sind das die Scheren und dann schneide ich die Wunde auf, die ich gerade erst zugenäht habe und mache weiter. Ich gehe zurück in die Wunde und stelle mir dieselbe Frage noch mal und noch mal und noch mal; ‚Warum bin ich hier?'“ (Bang)

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