Donnerstag, 5. Februar 2015 13:29 Uhr

Lance Bass: Coming-Out war eine reine Familiensache

Die Mutter von Lance Bass wurde behandelt, als sei ihr Sohn gestorben, nachdem dieser sich zu seiner Homosexualität bekannt hatte. Der ehemalige ‚Nsync‘-Sänger (der Herr auf dem Foto links), der seit Dezember mit Michael Turchin verheiratet ist, sagte, dass seine Familie, die in Mississippi lebt, selbst auch ein kleines Coming-Out durchmachen musste und dass er sehr stolz darauf sei, wie seine Mutter damit umgegangen ist.

Lance Bass: Coming-Out war eine reine Familiensache

Denn die wurde daraufhin ziemlich schlecht behandelt. In der amerikanischen Sendung ‚The Meredith Viera Show‘ erklärte er, wie das in den Südstaaten abläuft: „Wenn du aus dem Süden kommst, muss deine Familie sich auch outen. Das vergessen die Leute oft. Also meine Familie hat das durchlebt…“ Auf die Frage, wie genau das dann abläuft, erklärte er: „Wenn meine Mutter im Supermarkt war, kamen fremde Leute auf sie zu und sagten, ‚Es tut mir so leid! Es tut mir so leid!‘ Als ob ich gestorben wäre oder so. Sie hat ein ziemlich dickes Fell. Sie ist sehr ruhig und reserviert.“ Nachdem etwas Zeit ins Land gezogen war, hat seine Mutter sich entschieden, in der Kirche, in die sie jede Woche geht, über ihren Sohn zu sprechen.

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Der 35-Jährige glaubt, dass sie wirklich etwas bewegt hat, wenn es darum, wie in Kirchen in den amerikanischen Südstaaten mit Homosexuellen umgegangen wird: „Sie hat schlussendlich einen Brief an die Gemeinde geschrieben und der wurde von der ‚Huffington Post‘ aufgegriffen. Das hat den Dialog in den Kirchen im Süden wirklich verändert.“ (Bang)

Foto. WENN.com

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