Samstag, 24. Februar 2018 21:20 Uhr

Lars Eidinger: „Ich spüre mich nur, wenn ich übergroß bin“

Lars Eidinger ließ mal wieder in sein Seelenleben blicken. Er ist Theatergott und Filmstar, Exzentriker, Freizeit-DJ, Jürgen-Teller-Fotomodel, auf dem Roten Teppich gerne mal mit extravaganten Klamotten und überhaupt – eine der liebenswertesten Personen auf diesem Planeten.

Lars Eidinger: "Ich spüre mich nur, wenn ich übergroß bin"

Geiler Typ, geile Klamotten. Lars Eidinger schert sich nicht um Konventionen. Foto: AEDT/WENN.com

Gerade spielte der 42-Jährige den russischen Zaren Nikolaus II. in dem umstrittenen russischen Historiendrama „Mathilde“, wirkte in „Babylon Berlin“ mit, Deutschlands bislang teuerster Serie, und dreht derzeit die Spionageserie „West Of Liberty“. Letzten Sonntag legte der Emotion-Vulkan bei der Berlinale-Party ‚Movie meets Media“ auf. “Ich mag es, aus diesem Erschöpfungszustand heraus zu feiern. Das man eigentlich gar nicht mehr kann, weil man schon zwei Tage Party gemacht hat”, sagte Eidinger laut dpa.

Der Mann ist also extrem beschäftigt. So habe er gerade drei Vorstellungen „Richard III.“ hintereinander gespielt und am Ende stehe Eidinger „immer auf der Bühne und die Leute applaudieren und schreien ‚Bravo‘“, erzählte er im Interview mit der ‚Deutschen Welle‘. „Ich habe eigentlich ständig Geburtstag. Das führt aber zu einem rauschhaften Zustand, weil es auch etwas mit Adrenalin zu tun hat und mit Glückshormonen, die ausgeschüttet werden.“

Quelle: instagram.com

Hollywood – warum nicht?

Deshalb drohe der Alltag für ihn immer etwas „schal zu werden. Ich vergleiche das oft mit einem Wollpullover, den man ausleiert und der dann einfach zu groß ist. So fühlt sich manchmal das Leben für mich an. Ich spüre mich darin nicht mehr. Ich spüre mich nur, wenn ich übergroß bin und den Pullover wieder ausfülle.“

Lars Eidinger plauderte auch über den Reiz, in Hollywood zu drehen. „Ich wundere mich immer über Kollegen, die sagen, es reize sie nicht. Wir sind doch alle mit Hollywood-Filmen groß geworden. Begriffe wie ‚Traumfabrik‘ treffen es halt auch. Den Schritt, zu meiner Familie zu sagen, wir ziehen jetzt nach Los Angeles, fände ich allerdings schon schwierig. Ich fühle mich in Deutschland wohl, aber warum nicht.“

Quelle: instagram.com

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren