Freitag, 1. November 2019 15:47 Uhr

Lars Eidinger kann sich einfach nicht mehr erinnern

imago images / Rainer Unkel

Der große Lars Eidinger war erst 13 Jahre alt, als die Mauer fiel. Doch das hat ihn damals überhaupt nicht beeindruckt.

Theater-, Film und Instagram-Gott Lars Eidinger (43) hat nach eigener Aussage keine Erinnerung, wo er zum Mauerfall am 9. November 1989 war. „Verrückterweise weiß ich es nicht“, sagte der Star, der damals noch ein blutjunger Teenager war, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Jeder weiß ja, wo er am 11. September war oder als Kennedy erschossen wurde. Ich vermute, dass ich mit dem Fußballverein in Westdeutschland war. Aber, um ehrlich zu sein, groß interessiert hat mich es damals nicht.“

„Ost-Berlin war mein Woodstock“

Seine Eltern hätten vielleicht auch den Fehler gemacht, dass sie mit ihm immer von seiner Heimat Marienfelde am Berliner Stadtrand auf die Dörfer nach Brandenburg gefahren seien. „Mich hätte Ost-Berlin interessiert. Erst Anfang der 90er haben wir angefangen in Ost-Berlin auszugehen. Das war wahrscheinlich mein Woodstock.“

Lars Eidinger kann sich einfach nicht mehr erinnern

ZDF und Carolina Romare.

Neuer Agententhriller „West of Liberty“

Lars Eidinger ist am 24. und 25. November in dem zweiteiligen ZDF-Agententhriller „West of Liberty“ zu sehen, er spielt darin eine Figur, die an den Wikileaks-Gründer Julian Assange erinnert. Die Verfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Engström erzählt die packende Suche nach einem untergetauchten Whistleblower.

Darum geht’s: Der ehemalige Stasi-Spitzel und Doppelagent Ludwig Licht (Wotan Wilke Möhring) hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen und ist in seiner wenig erfolgreichen Kreuzberger Kneipe der beste Kunde. Bis er von seinem alten CIA-Kollegen GT Berner (Matthew Marsh) kontaktiert wird.

Wie Ludwig Licht hat auch GT Berner seine beste Zeit längst hinter sich. In der Gewissheit, seinen Job nur durch einen spektakulären Coup halten zu können, macht sich GT mit Ludwig auf die Suche nach Lucien Gell (Lars Eidinger). Der untergetauchte Führer des Whistleblower-Netzwerkes „Hydraleaks“ steht auf allen Fahndungslisten und soll für den Mord an drei Amerikanern in einem Friseursalon in Marrakesch verantwortlich sein.

Doch es scheint, als sei nicht unbedingt jeder daran interessiert, dass Gell gefunden wird. So werden die Jäger sehr bald zu Gejagten, und die Suche nach dem Whistleblower gerät zu einer tödlichen Falle. (dpa/KT)

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