Montag, 10. Juni 2019 19:27 Uhr

Latino-Star Pedro Capó über seinen „Skandal“ beim ZDF Fernsehgarten

Foto: Youtube

Mit seinem Song „Calma“ landete Latino-Star Pedro Capó (38) in Südamerika den Sommerhit des letzten Jahres. So wurde der Song bisher weltweit mehr als eine Milliarde mal gestreamt (!) Nun möchte der Sänger aus Puerto Rico mit seiner Musik den Sommer-Sondtrack der Deutschen mitgestalten. Die Chancen darauf stehen ziemlich gut. Klatsch-tratsch.de traf sich mit ihm zum Interview.

Latino-Star Pedro Capó über seinen Skandal beim ZDF Fernsehgarten

Foto: Judy Eddy/WENN.com

Ist es dein erstes Mal in Berlin?
Ja, es ist mein erstes mal in Berlin und ich bin echt glücklich, dass der Song, der gute Stimmung und auch irgendwie mein Heimatland repräsentiert, mir es ermöglicht hierher zu kommen. Ich habe bisher noch nicht so viele gesehen, aber was ich gesehen habe, hat mir sehr gefallen. Bisher waren auch alle Leute super nett zu mir. Auch das Essen war toll. Ich bin also echt happy.

Du bist jetzt auch im „ZDF Fernsehgarten“ aufgetreten …
Das war echt cool, obwohl es vom Wetter echt kühl war. Die Leute haben meinen Auftritt aber gut aufgenommen.

Dein Auftritt dort hat danach bei Twitter für Furore gesorgt, da viele den Eindruck hatten, dass du der erste Act seit langem bist, der dort tatsächlich live performt hat …
Oh, Wow! Das ist echt cool.

Dein Song „Calma“ wurde bisher mehr als eine Milliarde Mal gestreamt …
Ich muss es immer noch sacken lassen. Es ist echt verrückt und ich habe es absolut nicht erwartet. Es war ein Song, der eigentlich sehr unschuldig und gleichzeitig verspielt geschrieben wurde. Ich hatte gar nicht versucht einen Hit zu schreiben. Ich habe einfach aus Spaß geschrieben und wollte etwas kreieren, dass uns daran erinnert, dass wir nach den positiven Dingen im Leben schauen sollten. wir haben zwar nicht alle das Geld, um uns einen Ferrari zu kaufen, aber wir haben die Macht mal das Handy auszumachen und den Moment zu genießen. Davon handelt der Song. Außerdem möchte ich meinem Land und meiner Kultur damit Tribut zollen.

Für den dazugehörigen Remix hast du mit Alicia Keys zusammengearbeitet.
Ja, das stimmt. Es ist einfach unglaublich, denn ich höre Alicia seit sie damals mit ihrer ersten Single rausgekommen ist. Ich habe sie schon immer bewundert und respektiert. sie ist auch einfach eine krasse Songschreiberin. Alles, an diesem Song ist so natürlich entstanden. Zuerst die Zusammenarbeit mit Farruko für diesen Song. Ihn muss ich zuerst erwähnen, denn er ist auch Teil dieser Sache. Ihn kannte ich zuvor noch gar nicht, aber sah bei Instagram einen Post über den ursprünglichen Song und hinterließ einen Kommentar: „Ich liebe den Track. Der ist echt heiß. Herzlichen Glückwunsch.“

Ich habe mich sehr über das Kompliment gefreut und mich bei ihm bedankt. Eine Woche später schrieb er mir erneut und fragte, ob ich einen Remix machen wolle. Und klar wollte ich das. Ab da begann dann die Sache mit Alicia. Sie war mit ihrem Mann in Mexico unterwegs und hörte da „Calma“ im Radio, weil er dort überall hoch- und runtergespielt wurde.

Ihr hat der Song ebenfalls gefallen und sie meinte sie wäre gerne Teil davon. Ich bin super dankbar dafür, dass sie nach Puerto Rico kam. Sie ist unglaublich nett und anmutig und hat diesen tollen Vers geschrieben. Beim Videodreh war sie super cool und wollte mit allen am Set sprechen und war neugierig auf alle Menschen. Diese Zusammenarbeit ist echt ein Segen.

Was sollten deine deutschen Fans über dich wissen? Verrate drei Fun Facts.
Ich bin krass auf der Bühne und schmeiße eine krasse Show. Darauf bin ich sehr stolz, weil ich mein ganzes Herzblut gebe. Ich liebe das Leben und möchte hier Freundschaften schließen. Ich möchte mehr über Land und Leute erfahren, die Kultur kennen lernen. Ansonsten bin ich ein ziemlich cooler Typ. (lacht) Es lohnt sich mich kennen zulernen.

Kennst du deutsche Künstler?
Ich hatte schon die Ehre mit einigen deutschen Acts zusammen zuarbeiten, allerdings ist das noch geheim. Deshalb kann ich dazu noch nichts sagen, aber es wird heiß.

könntest du dir denn vorstellen mit jemanden zusammenzuarbeiten, der auf deutsch rappt oder singt?
Absolut. Das würde ich gerne machen. Das ist ja das Schöne an der Musik: sie ist etwas universales und verbindet die Menschen. Es gibt keinerlei Sprachbarriere und das sieht man ja bei „Calma“.

Quelle: instagram.com

Aktuell werden die Charts weltweit von Musik mit Latino-Einflüssen dominiert. Woran liegt das deiner Meinung?
Ich denke das liegt daran, dass Lateinamerika der Welt einfach viel zu geben hat – kulturell wie auch musikalisch. Durch digitale Plattformen wie Spotify oder Apple Music haben die Menschen direkten Zugriff auf Musik. Früher war das ja anders. Da konnte man Musik nur physisch konsumieren. Das hat das Ganze etwas erschwert. Mittlerweile ist das Teilen eines Songs auf Social Media eine sehr mächtige Sache.

Ich denke, das hat den Stein ins Rollen gebracht und den Leuten gefällt, was sie da hören. Das Teilen überschreitet alle Grenzen und das betrifft ja nicht nur unsere Musik, sondern beispielsweise auch K-Pop. Auch wenn viele Menschen nicht verstehen, was ich in „Calma“ singe oder was die Acts im K-Pop sagen, können die Leute trotzdem eine Verbindung dazu aufbauen. Diese neue Energie erfrischt und ich denke, wir leben gerade in einer guten Zeit für internationale Musik. Es freut mich sehr, dass Latin-Musik gerade diese Aufmerksamkeit bekommt.

Quelle: instagram.com

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