Laura Berman: 16-jähriger Sohn stirbt – der Tod kam mit Snapchat

Laura Berman: 16-jähriger Sohn stirbt - der Tod kam mit Snapchat
Laura Berman: 16-jähriger Sohn stirbt - der Tod kam mit Snapchat

Foto: Instagram / drlauraberman

11.02.2021 19:12 Uhr

Im Zeitalter der sozialen Medien ist es viel zu leicht, an Drogen zu kommen. Dadurch werden auch Kinder gefährdet. Wie schlimm das Dealen über Snapchat beispielsweise ist, zeigt der traurige Fall von Laura Berman und ihrem geliebten Sohn.

Bestseller-Autorin, Beziehungstherapeutin und TV- und Radio-Moderation Laura Berman durchlebt zurzeit das schlimmste, was sich eine Mutter vorstellen kann: Ihr Kind ist gestorben. Sohn Sam ist nur 16 Jahre geworden. Der Grund für seinen Tod: eine versehentliche Überdosis. Diese soll er über Snapchat erhalten haben – Laura warnt nun.

Tod im Kinderzimmer

Auf Instagram veröffentlichte die 52-Jährige einen emotionalen Post, der ihrem Sohn gewidmet ist und all ihren Schmerz ausdrückt: „Mein wunderschöner Junge ist weg. 16 Jahre alt.“ Sam sei in seinem Kinderzimmer gestorben – man kann Lauras Schmerz in jeder Zeile fühlen. „Mein Herz ist gebrochen und ich weiß nicht, wie ich weiter atmen soll“, schreibt die am Boden zerstörte Mutter.

Drogen über Snapchat

Der Grund für seinen Tod soll eine versehentliche Überdosis gewesen sein. Diese soll er von einem Dealer über Snapchat erhalten haben: „Ein Drogendealer hat sich mit ihm auf Snapchat in Verbindung gesetzt und hat ihm mit Fentanyl gestrecktes Xanax oder Percocet (Droge aus Paracetamol und Oxycodon) gegeben und er hat in seinem Zimmer eine Überdosis genommen.“

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Snapchat als Dealer-Paradies

Laut Laura ist diese Snapchat-Dealerei eine neue Masche der Drogenszene: „Das machen sie, weil es die Menschen stärker abhängig macht und gut für das Business ist, aber es führt zu Überdosen und die Kinder wissen nicht, was sie da nehmen.“ Sie hofft, dass der Tod ihres geliebten Sohnes ein abschreckendes Beispiel für Eltern ist und appelliert an die Vorsicht: „Bitte habt eure Kinder im Auge und KONTROLLIERT SNAPCHAT ganz besonders! Da kommen sie an die Kinder ran.“

Sam bleibt in Erinnerung

Für Laura ist der Tod ihres Sohnes noch erschreckender, weil er nie mit Drogen in Kontakt kam vor der Überdosis und auch keinerlei Affinität zu Drogen hatte: „Wir haben so auf ihn aufgepasst. Er war ein Einser-Schüler. Hat sich bereit gemacht für das College. Ein Experiment ist schief gegangen. Er hat die Drogen nach Hause geliefert bekommen.“ Aber Laura gibt nicht auf, sondern bleibt stark. In Erinnerung an ihren Sohn, und weil er das so gewollt hätte, wird ihr geplantes Projekt, ein Podcast, am 14. Februar erscheinen. (AKo)

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