25.07.2020 22:24 Uhr

Leah Remini lobt Thandie Newton für Offenheit zum Thema Tom Cruise

Leah Remini lobt die „Westworld “-Schauspielerin Thandie Newton dafür, dass sie kürzlich eine Geschichte über die schwierige Arbeit mit Tom Cruise beim Dreh zu „Mission: Impossible 2“ erzählte.

Foto: Imago Images / Zuma Press

Newton stand 2002 gemeinsam mit dem 58-Jährigen für die Fortsetzung der Filmreihe vor der Kamera. Das Franchise wurde später zu einem der erfolgreichsten Action-Reihen in Hollywood. Newtons Charakter kehrte jedoch für keinen der folgenden Filme zurück. In einem Gespräch mit dem Entertainment-Magazin „Vulture“ Anfang dieses Monats erklärte die Schauspielerin, dass sie nie gebeten wurde, einen weiteren Film zu drehen.

Sie habe „solche Angst vor Tom“ gehabt und erinnerte sich an einen schwierigen Moment, den sie zusammen am Set hatten, als eine Szene für den Film nicht gut lief (wir berichteten).

Leah Remini lobt Thandie Newton dafür, über Tom Cruise zu sprechen

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„Netter Kerl“ nur wegen der PR

In einem Interview mit der Seite „Daily Beast“ sagte Remini jetzt zu Newtons Kommentaren: „Man braucht riesige Eier, um das zu tun, was sie getan hat. Wenn mehr Leute auf diese Weise sprechen würden und mutig genug wären, sowas zu tun, denke ich, können wir uns weiterbewegen“. Der „King of Queens“-Star erklärte auch, dass Tom Cruise es geschafft habe, dieser „nette Kerl“ zu sein. Das würde schließlich die Scientology-Politik so vorgeben, um gute PR für ihn in der Welt zu schaffen und seine „guten Aktionen“ bekannt zu machen. „Aber wenn man sich seine Handlungen tatsächlich mal richtig ansieht, sind sie gar nicht zusammenhängend“, fügte sie hinzu.

„Man sollte nicht gegen ihn sprechen“

Remini wirbt im Moment für ihren bevorstehenden Podcast „Scientology: Fair Game“ – sie ist selbst eine ehemalige Scientologin. Während ihrer Zeit in der Sekte sei sie oft „in Schwierigkeiten geraten“ sei, weil sie sich gegen Cruise stellte. „Warum ist dieser Typ das Aushängeschild für Scientology? Er kann keine Ehe führen, er springt auf Sofas, er tut so, als wüsste er etwas über die Geburt nach der Geburt“ habe Remini oft bemängelt.

Und weiter: „Ich habe ziemlich schnell gelernt, dass ich das lieber nicht tun sollte, weil Tom Cruise in Scientology als Messias gilt. Aber er ist ein Mann, der seit Jahren nicht einmal mehr seine eigene Tochter gesehen hat. Dass dieser Typ herumlaufen kann und den Leuten vormacht, er sei dieser super nette Kerl, verstehe ich nicht. Aber das ist Hollywood – kein Spiel, das die Leute nicht spielen.“

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