Mittwoch, 11. Dezember 2013 18:54 Uhr

Leidenschaftliche Knutscherei von dreizehn prominenten Hetero-Gentlemen

In vielen Bereichen unserer Gesellschaft und noch viel mehr in anderen weniger liberalen Ländern der Welt, ist Homophobie weiterhin gang und gäbe. Mit der Aktion „#Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ setzt die deutsche Ausgabe des Männer-Stil-Magazins ‚GQ Gentlemen’s Quarterly‘ nun ein Zeichen gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Diskriminierung von Homo­sexuellen.

Knutschkampagne von 13 prominenten heterosexuellen Gentlemen

13 heterosexuelle deutsche Stars beteiligen sich an der Initiative mit ebenso mutigen wie einzigartigen Bildern, auf denen sie sich küssen. Die Aktion „Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie“ startet am 12. Dezember mit der Januar-Ausgabe von GQ und findet medien­übergreifend auf allen Kanälen der Marke statt. Mit dem Aktions-Visual, das dem Magazin als Aufkleber beiliegt, fordert GQ auf, die Initiative zu unterstützen.

Herbert Grönemeyer und August Diehl, die Bands Fettes Brot und Revolverheld, die Schauspieler Kostja Ullmann und Ken Duken (die in dem neuen Film ‚Coming In‘ ein schwules Pärchen mimen), Rapper Moses Pelham und Thomas D sowie die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann haben sich auf Initiative von GQ in Fotostudios in Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin paarweise getroffen, um sich zu küssen. Entstanden sind dabei sechs überraschend leidenschaftliche Bilder. Sie sind ein Zeichen der Solidarität und des Protests gegen Homophobie, die wie die jüngsten Beispiele aus Russland oder Frankreich zeigen, noch immer weit verbreitet ist.

„Die Intoleranz, die Homosexuellen weiterhin entgegenschlägt, ist erschreckend. Es geht uns mit #Mundpropaganda darum, ein klares Zeichen gegen Intoleranz und für eine freie Gesellschaft zu setzen und aufzurufen, diesen Gedanken weiterzutragen“, so GQ-Chefredakteur José Redondo-Vega. „Sich küssende Heteros – dieser Mut ist absolut bewundernswert, erst recht, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Die Absagen, die wir auf der Suche nach Unterstützern für diese Initiative bekamen, haben uns gezeigt, dass selbst in Deutschland noch ein weiter Weg zu gehen ist.“

In der Januar-Ausgabe von GQ Gentlemen’s Quarterly, die am 12. Dezember an den Kiosk kommt und auch als ePapererhältlich ist, finden Leser neben der 8-seitigen Strecke auch den Kampagnen-Sticker, mit dem sie selbst Solidarität für die Initiative demonstrieren können. Neben den Bildern zählt ein Kampagnen-Video auf GQ.de, das mit Szenen aus den Fotoshootings und Statements der beteiligten Stars den Kern der Idee transportiert, zu den Herzstücken der Aktion.

Weitere Informationen und Videos mit Interviews der 13 Prominenten bietet ein Special auf GQ.de. In einem speziell für die Aktion eingerichteten Redaktionsblog berichtet GQ über Hintergründe und aktuelle Reaktionen zur Initiative. Auch im Social Web ruft GQ zur Unterstützung auf: Auf einer Facebook-Seite zur Initiative finden User ab dem 12. Dezember eine App, mit der sie sich das Aktions-Visual direkt auf das eigene Profilbild heften können. Auf Twitter ermutigt GQ unter dem Hashtag #Mundpropaganda sich an einer offenen Diskussion zu beteiligen.

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