Montag, 8. November 2010 09:23 Uhr

Lena Meyer-Landrut: „Es gab richtige Hasskampagnen gegen mich“

Hannover. 2011 wird für Lena Meyerr-Landrut ein entscheidendes Jahr. Die 19-Jährige bringt ihr zweites Album raus, geht erstmals auf großes Tournee und tritt erneut beim Eurovision Song Contest an. Muffensausen hat sie deswegen nicht, erklärte sie im Gespräch mit der ‚Hannoverschen Allgemeinen Zeitung‘. Auf die Frage, ob sie Angst davor habe, sagte Lena: „Angst nicht, Respekt natürlich schon. Aber genau genommen mache ich ja im nächsten Jahr außer der Tour, die bestimmt wahnsinnig aufregend wird, nichts Neues. (…) Ich hab jetzt total Bock auf das neue Album. Dafür haben wir deutlich mehr Zeit als für das letzte Album, was wir ja in Windeseile gemacht haben.“

Nach der Entscheidung, dass der Eurvision Song Contest in Düsseldorf über die Bühne geht, habe man Lena übel genommen, dass sie sich für Berlin ins Zeug gelegt hatte: “Als man mich vorher fragte, welche Städte ich bevorzugen würde, da habe ich halt Berlin gesagt, weil es als Hauptstadt repräsentativ wäre. Und da gab es dann richtige Hasskampagnen gegen mich – gerade hier in Hannover, was ich total krass fand. Hitradio Antenne und ffn haben ‚Satellite‘ boykottiert. Ich fand das richtig, richtig ungerecht. Inzwischen denke ich: Ich habe mit dieser Entscheidung nichts zu tun. Ich hab die ja nicht getroffen. Und jetzt sage ich mir: ‚Leni, et is ja eigentlich egal‘, denn für die Außenwirkung ist das Event ja wichtig, und nicht die Stadt. Nur ein kleiner Teil der Leute erlebt das alles vor Ort mit. Wichtig ist vor allem die Halle.

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