Donnerstag, 30. Januar 2020 11:50 Uhr

Lena Meyer-Landrut über ihre Krise: „Ich hatte mich selbst verloren“

STARPRESS/CINNEMON RED

Lena Meyer-Landrut hat sich im vergangenen Jahr aus einer Schaffens- und Lebenskrise befreit. „Ich war lange Zeit wie in einem Tunnel, fremdbestimmt (…) ich hatte mich selbst verloren.“ Die Sängerin, momentan vor allem mit ihrer Beziehung zu Mark Forster in den Schlagzeilen, gab im Januar 2019 die Trennung von ihrem langjährigen Freund bekannt.

Eine von mehreren radikalen Veränderungen, die aus ihrer Sicht nötig waren, um aus der Krise herauszukommen, wie sie im Gespräch mit dem Magazin der Deutschen Bahn offenbart.

„Ich bin Profi darin, Sachen zu verdrängen“

Meyer-Landrut sei jeden Tag traurig und müde gewesen. Deshalb habe sie eine Pause eingelegt und sich auf eine Reise zu sich selbst begeben: „Auch wenn es keinen Spaß gemacht hat, sich in diesen unangenehmen Bereich des Mit-sich-selber-Beschäftigens zu begeben. Das hat mich auf jeden Fall Überwindung gekostet, weil ich Profi darin bin, Sachen zu verdrängen oder einfach runterzuschlucken und alles wegzulächeln.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Lena (@lenameyerlandrut) am Jan 28, 2020 um 9:36 PST

„Man wird als Zicke oder hysterisch dargestellt“

Ihr Gewinn des Eurovision Song Contest im Jahr 2010 liegt nun fast zehn Jahre zurück. Noch immer ist Meyer-Landrut aber für viele das junge Mädchen von damals, andere sehen sie als Instagram-Sexsymbol. Folglich fühlt sich die 28-Jährige als Geschäftsfrau oft unterschätzt: „Ich kriege Sachen zu hören wie ,Mädel‘ oder ,Mäuschen‘, werde geduzt“, sagt sie im Interview mit dem „DB Magazin“.

„Und die Männer neben mir, die jünger sind als ich, werden gesiezt. Man wird nicht gehört, nicht ernst genommen. Wenn man Ansagen macht, wird das belächelt. Oder man wird als Zicke oder hysterisch dargestellt.“

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