07.05.2019 19:38 Uhr

Lena Meyer-Landruth: Shitstorm wegen eigener Kollektion

Foto: AEDT/WENN.com

Lena Meyer-Landruth erntet einen Shitstorm für ihre Zusammenarbeit mit H&M. Die 27-Jährige teilte ihren Fans diese Woche mit, dass ihre Kollektion mit der Modekette nun ab sofort erhältlich ist. Während sie ihre Freude darüber kaum in Worte fassen konnte, machten ihre Follower deutlich, wie sie zu ihrem neuen Projekt stehen.

Lena Meyer-Landruth: Shitstorm wegen eigener Kollektion

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Auf ihrem Instagram-Account präsentierte Lena Meyer-Landrut ihre luftigen Sommer-Outfits in einem kurzen Video, in dem sie zu ihrem Song ‚Proud‘ vor der Skyline von Los Angeles in den Hollywood Hills tanzt. Dazu schrieb sie stolz: „Sie ist da!! Meine H&M SELECTED BY LENA Kollektion ist ab sofort in allen H&M-Geschäften und im Online Shop erhältlich. Ich bin soooo happy. Liebe jedes einzelne Teil – wie gefallen sie euch?“

Scharfe Kritik

Ihre Fans ließen sie nicht lange warten und äußerten haufenweise Kritik an der Zusammenarbeit, da das Unternehmen regelmäßig wegen schlechter Arbeits- und Produktionsbedingungen sowie mangelnder Nachhaltigkeit für negative Schlagzeilen sorgt. So prangert etwa die „Kampagne für saubere Kleidung“, ein Netzwerk, das von Gewerkschaften und namhaften Nichtregierungsorganisationen unterstützt wird, immer wieder an, dass das Unternehmen seinen Angestellten nur Hungerlöhne zahle.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Lena (@lenameyerlandrut) am Mai 3, 2019 um 2:02 PDT

„Schön, aber weit entfernt von fair fashion, leider“, „Fände es besser wenn du für Fairtrade Klamotten oder wenigstens nicht für so eine ausbeuterischen Firma Werbung machst …“ oder „Gerade weil du bei deinem Merch so auf Nachhaltigkeit setzt, verstehe ich nicht so ganz warum du es jetzt für h&m wieder über Bord geworfen hast…“, kommentierten drei enttäuschte Follower. Weitere Kritik hagelte es für die engen Schnitte vieler Modelle. Abfällige Kommentare wie „Magersucht-Kollektion“ fielen genauso wie die Frage, ob auch „normale Menschen mit normaler Körperform“ in die Kleidung passen würden.