Mittwoch, 16. Juni 2010 13:37 Uhr

Leona Lewis appelliert an Norwegen: „Stoppt grausamen Walfang!“

Berlin. Diesen Monat entscheidet die Internationale Walfangkommission (IWC) über einen umstrittenen Antrag, der das seit Jahren bestehende Walfangverbot praktisch aufheben würde. Zusammen mit ihren norwegischen Mitgliedsorganisationen Dyrebeskyttelsen Norge und NOAH veröffentlicht die WSPA Welttierschutzgesellschaft jetzt erschreckendes Filmmaterial. Es zeigt die Jagd eines norwegischen Walfangschiffs auf einen Minkwal, der sich nach einem Harpunenangriff mindestens 22 Minuten – vermutlich sogar über 2 Stunden – quälte.
Sängerin und Tierschützerin Leona Lewis ist erschüttert: „Das von der WSPA veröffentlichte Filmmaterial zeigt die brutale Realität des Walfangs und warum er beendet werden muss. Es passt nicht zu einer modernen und zivilisierten Gesellschaft wie Norwegen, am grausamen Walfang festzuhalten. Die Regierung muss endlich auf die zahlreichen Proteste aus aller Welt hören.“

©WSPA_Leona Lewis - C WSPA
Norwegen ist eines von nur drei Ländern, die das internationale Verbot des kommerziellen Walfangs missachten. Seitdem es 1993 den Walfang wieder aufgenommen hat, starben über 8.500 Wale. Der sogenannte Kompromissvorschlag der IWC würde es Norwegen erlauben, innerhalb der nächsten zehn Jahre weitere 6.000 Wale zu töten. Daher wenden sich die Tierschutzorganisationen heute noch einmal an die Öffentlichkeit und rufen zur Unterzeichnung der Online-Petition an den norwegischen Ministerpräsidenten auf.
Siri Martinsen von NOAH sagt: „Die norwegische Regierung behauptet, es gäbe wenig Kritik am Walfang – es wird Zeit, das Gegenteil zu beweisen. Wir brauchen Menschen, die ihre Stimme für die Wale erheben, damit das Land seine Walfang-Politik überdenkt.“

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Fotos: WSPA

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