Donnerstag, 18. Februar 2010 13:22 Uhr

Leonardo DiCaprio: „Die Dreharbeiten haben mich deprimiert“

In dem düsteren Thriller „Shutter Island“ (Kinostart: 25. Februar) spielt Leonardo DiCaprio einen US-Marshal, der in einer abgelegenen Psychiatrie einen Albtraum erlebt – eine  Rolle, die den Star schwer belastete. „Während des Drehs fiel ich in ein Loch und war total deprimiert“, erzählt DiCaprio im Interview mit ‚TV Movie‘.

Sein persönlicher Dämon: die Einsamkeit. Vor allem bei Dreharbeiten. „Du bist abgeschnitten von Freunden, Familie – und  deinem Mädchen“, klagt der Hollywoodstar. „Das ist schon brutal.“ Als Gegenmaßnahme stürze er sich in die Arbeit, fühle sich aber trotzdem immer wie in einer Warteschleife. „Die Welt dreht sich weiter, während ich am Set fest hänge. Das ist wie eine schräge Form von Alltags-Amnesie.“

„Shutter Island“ ist bereits die vierte Zusammenarbeit von DiCaprio mit Meisterregisseur Martin Scorsese, zwei weitere Filme sind in Arbeit. „Uns verbindet eine besonders enge Beziehung“, erklärt der Schauspieler. „Martin vertraut meinen Instinkten.“
Tatsächlich sei Scorsese fast eine Art Vaterfigur für ihn. „Er ist ebenfalls Italiener, aus der gleichen Nachbarschaft und im gleichen  Alter wie mein Vater“, sagt der 35-jährige DiCaprio. „Außerdem gibt er mir als Schauspieler immer das Gefühl von Geborgenheit.“

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