18.03.2020 23:33 Uhr

Lesen statt Netflix: Tennisstar Andrea Petkovic gründet Buchklub

imago images / Future Image

Tennisstar, Moderatorin und jetzt auch noch Leseratte mit eigenem Klub: Sportskanone Andrea Petkovic hat einen virtuellen Buchklub gegründet. Wegen der Coronakrise müssen wir uns alle überlegen, wie wir uns die viele neu gewonne Zeit in den eigenen vier Wändern vertreiben.

Tennisspielerin Andrea Petkovic wählt eine der vielleicht altmodischsten Formen: das Lesen. Damit sie als Bücherwurm in sozialer Isolation nicht komplett vereinsamt, sucht sie auf Instagram nach Gleichgesinnten: Ich habe mir gedacht, wir könnten einen Buchklub machen, einen Online-Buchklub“, sagte die 32-Jährige vor wenigen Tagen in einem Video auf Instagram. Sie habe diese Idee bereits seit Längerem, aber nun, in Zeiten von Corona und Quarantäne, könne es tatsächlich funktionieren.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Andrea Petkovic (@andreapetkovici) am Feb 7, 2020 um 7:46 PST

Und so geht das

Bislang hat der „Racquet Book Club“ auf Instagram mehr als 1800 Abonnenten. Das Prinzip ist ganz einfach: Zunächst schlägt Petkovic einige Titel vor und lässt ein Buch auswählen. Nach einer vorher festgelegten Lesezeit, soll online über das Buch diskutiert werden. Für Petkovic ein großer Spaß, „besonders wenn wir gerade zu Hause sitzen und früher oder später Netflix durchgeschaut haben“.

“Petko” weiß, wovon sie redet. Die 32-Jährige ist nicht erst seit Corona in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Sie pausiert gerade eh wieder einmal wegen einer Verletzung. Nebenbei moderiert die Darmstädterin seit kurzem fürs ZDF – und: sie schreibt auch selbst! Im Herbst soll ihr erstes Buch erscheinen: ihre Memoiren.

Die sind fast fertig und sollen definitiv anders aussehen als bei vielen anderen. „Ich habe das Buch nicht klassisch aufgebaut wie eine Biographie, in der ich von Anfang bis zum Ende erzähle, was in meinem Leben so passiert ist. Ich habe versucht, wichtige Episoden in meinen Leben auszuwählen und darüber zu schreiben , als wäre es fiktiv“, so Petkovic. (dpa/KT)