Dienstag, 10. Dezember 2013 12:28 Uhr

Lexikon macht Studenten in Österreich zum Millionär

Der Medizinstudent Mathias Stockinger (27) hat in der österreichischen Version von ‚Wer wird Millionär?‚ die Millionenfrage geknackt. Zur Vorbereitung auf die ‚Millionenshow‘ im ORF hatte Stockinger ein Brockhaus-Nachschlagewerk gelesen.

Lexikon macht Studenten in Österreich zum Millionär

„Rund 1200 Seiten in knapp 120 Stunden“ seien es gewesen, erklärte er in der TV-Sendung, die am Montagabend ausgestrahlt wurde. „Ich wollte immer schon ein Lexikon lesen, nun hat es auch Sinn gemacht.“

Stockinger ist der erste Kandidat der ORF-Show seit sieben Jahren, der bis zum Schluss alles richtig machte. Die Millionenfrage, die er im Ausschlussverfahren beantwortete, lautete: „Welches dieser Tiere legt keine Eier, sondern bringt seine Jungen lebend zur Welt? A: Grüner Leguan, B: Alpensalamander, C: Zauneidechse, D: Geburtshelferkröte.“ Richtig war Antwort B.

Lexikon macht Studenten in Österreich zum Millionär

Seinen letzten Joker (50/50) setzt er am Weg zur Million bereits bei der 30.000-Euro-Frage, was ihn aber laut eigener Aussage nicht weiter störte: „Ab da musste ich mich einfach nur mehr auf mich selbst verlassen. Da gab es sozusagen nur mehr mich und den Gipfel, den ich alleine bezwingen musste.“

Der junge Mann aus dem niederösterreichischen Haschendorf hatte die Million von Anfang an fest im Visier. „Ich habe mir vorgenommen, dass ich bis zur Million spiele, und wenn ich mir das vornehme, dann mache ich das auch“, hatte er zu Beginn der Sendung angekündigt.

Dabei würde er, da er sich für die Spielvariante mit vier Jokern und nur einer Gewinnstufe entschieden hatte, auch in Kauf nehmen, von 300.000 Euro auf 500 zurückzufallen. Eine Taktik, die ihn 50 Minuten und 15 Fragen später zum Euromillionär macht.

Den Gewinn will er in seine Filmproduktionsfirma investieren. Als erstes Projekt steht ein Schulungsfilm über Diabetes an. Seine Ausbildung möchte er auf jeden Fall beenden, sich dafür allerdings erst einmal Zeit lassen. (dpa/KT)

Fotos: ORF/Thomas Ramstorfer

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