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Mittwoch, 6. Februar 2019 13:58 Uhr

Liam Neeson nach Kontroverse: Filmpremiere abgesagt

Foto: WENN.com

Kein Roter-Teppich-Empfang für Liam Neeson nach Rassismus-Kontroverse: Kurz vor der Premiere des neuen Neeson-Films „Cold Pursuit“ am Dienstagabend in New York ist der geplante Empfang für das Filmteam auf dem roten Teppich abgesagt worden, wie US-Medien berichteten.

Liam Neeson nach Kontroverse: Filmpremiere abgesagt

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Gewöhnlich gibt es dabei Gelegenheit für Presse und Schaulustige, Fotos und Interviews zu machen. Der Action-Film werde in dem Kino am New Yorker Lincoln Square aber gezeigt, hieß es. Der britisch-amerikanische Schauspieler war am Montag durch ein Interview der Zeitung „The Independent“ in die Schlagzeilen geraten. Darin offenbarte er früher gehegte Rachegelüste, nachdem eine ihm nahestehende Frau erzählt habe, sie sei von einem Schwarzen vergewaltigt worden.

Vorwürfe zurückgewiesen

Am Dienstag wies Neeson (66) Vorwürfe zurück, er habe rassistisches Verhalten gezeigt, als er vor fast 40 Jahren Rache für eine Freundin nehmen wollte. „Ich bin kein Rassist“, sagte Neeson („Schindlers Liste“) im US-Frühstücksfernsehen „Good Morning America“ des Senders ABC. Er habe sich damals Hilfe gesucht, habe mit einem katholischen Priester gesprochen, so Neeson nun im ABC-Interview. Über sein Verhalten sagte er: „Es schockte mich und es verletzte mich.“

Manche Nutzer der sozialen Netzwerke hatten Neeson Rassismus vorgeworfen, andere verwiesen darauf, dass er sich für sein früheres Verhalten bereits in dem ursprünglichen Interview entschuldigt habe.

Neeson erzählte im Interview: „Ich fragte, ob sie wüsste, wer es war? Nein. Welche Hautfarbe er hatte? Sie sagte, es sei eine dunkelhäutige Person gewesen. Ich ging mit einem Knüppel die Gegend ab, in der Hoffnung, von jemandem angesprochen zu werden – ich schäme mich, das sagen zu müssen – und ich tat das circa eine Woche lang, in der Hoffnung, dass irgendein ’schwarzer Bast***‘ aus einem Pub kommen und mich wegen irgendetwas anmachen würde, wissen Sie? Damit ich ihn umbringen könnte. Es dauerte circa eine Woche, vielleicht eineinhalb Wochen, bis das vorbei war.“

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