Samstag, 30. März 2019 12:40 Uhr

Liam Neeson versucht Rassisten-Image wegzubekommen

Foto: Patricia Schlein/WENN.com

Liam Neeson entschuldigte sich aufrichtig über seine rassistischen Kommentare. Der Schauspieler geriet unter Beschuss, als er vor kurzem gestand, dass er vor längerer Zeit den Wunsch hatte, einen Streit mit einem schwarzen Mann zu provozieren, nachdem eine Freundin vergewaltigt wurde.

Liam Neeson versucht Rassisten-Image wegzubekommen

Foto: Patricia Schlein/WENN.com

In einem Statement entschuldigte sich der Star nun für seine Aussagen: „In den letzten Wochen habe ich darüber nachgedacht und zu vielen Menschen gesprochen, die ich durch meine unüberlegte Erzählung über die brutale Vergewaltigung an meiner lieben Freundin vor 40 Jahren verletzt habe und durch meine inakzeptablen Gedanken und Handlungen zu dieser Zeit. Meine irrationalen Gedanken damals […] repräsentieren in keinerlei Weise die Person, die ich heute bin.“

Verletzlich und kontrovers

Weiter erklärte er: „In dem Versuch, diese Gefühle zu erklären, habe ich eine Grenze überschritten und viele Leute verletzt in einer Zeit, in der Sprache oft als Waffe der Wut benutzt wird gegen eine ganze Gesellschaft von unschuldigen Menschen. Ich habe darin versagt, zu verstehen, dass es nicht darum ging, meine Wut zu rechtfertigen in all den Jahren, es geht darum, was meine Worte heutzutage bewirken. Es war falsch von mir, was ich tat. Ich weiß das nun, auch wenn meine Kommentare nicht meine wahren Gefühle oder mich selbst reflektieren, in irgendeiner Weise. Sie waren verletzlich und kontrovers. Ich entschuldige mich aufrichtig.“

In der Nachrichtensendung ‘Good Morning America‘ erzählte Neeson von seinen damaligen Gefühlen, als seine Freundin ihm von der Vergewaltigung berichtete: „Sie sagte, es war ein schwarzer Mann. Danach gab es Nächte, da bin ich in schwarze Gegenden der Stadt gegangen und habe Ausschau gehalten, um körperliche Gewalt anwenden zu können. Ich tat dies vier oder fünfmal. Ich kapierte es selbst. Es schockierte mich, dieses Urbedürfnis, das ich hatte. Es war ein Schock. Es verletzte mich. Ich suchte Hilfe. Ich ging zu einem Priester… Ich bin kein Rassist. Das war vor 40 Jahren.“

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