Lily Collins: „Ich hatte eine Menge Stimmen im Kopf“

Lily Collins: "Ich hatte eine Menge Stimmen im Kopf"

IMAGO / Cinema Publishers Collection

26.01.2021 18:50 Uhr

Essstörungen begleiten Betroffene oft ein Leben lang. Auch Lily Collins musste das erfahren und ist mittlerweile sehr offen mit der Thematik, um sie anderen Leuten näher zu bringen. Nun reflektiert sie diese Zeit.

So perfekt das Leben von den ganz großen Promis scheint, so unperfekt ist es oft. Paradebeispiel dafür ist wohl Schauspielerin Lily Collins. Die 31-Jährige wurde bereits in eine Familie mit Ruhm und Geld geboren, ihr Vater Phil Collins ist eine Legende in der Musikbranche. Und doch hat das Leben Lily übel mitgespielt.

Essstörung in der Jugend

Im Teenager-Alter erkrankte Lily an einer Essstörung, unter der sie jahrelang litt. Sie aß sehr wenig, übergab sich nach dem Essen, nahm Abführmittel und Diätpillen, um bloß schlank zu sein. Nach mehr als sechs Jahren schaffte sie es, sich Hilfe zu holen. Seitdem geht die Schauspielerin erfrischend offen mit dem Thema um und spielte in dem Netflix-Drama „To The Bone“ die magersüchtige Ellen. Das brachte dem Film viel Authentizität – hatte Lily doch selbst an der Krankheit gelitten und konnte die Probleme absolut ungeschönt darstellen.

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Lily hatte Stimmen im Kopf

Im Podcast „Make It Reign“ mit Josh Smith blickt Lily auf die Zeit ihrer Essstörung zurück und wie weit sie inzwischen gekommen ist: „Ich hatte die ganze Zeit eine Mengen Stimmen im Kopf, die meine äußere Stimme zum Schweigen brachten.“ Es dauerte lange, aber eine Therapie half der Schönheit: „Ich war jahrelang in Therapie und ich habe das Gefühl, dass ich den Grund dafür finde, dass ich diese dunklen Gedanken mein Leben habe diktieren lassen und was ich essen konnte und was nicht und die ganzen Einschränkungen, die ich mir auferlegt habe.“

Verlobter hilft Lily

„Mir ist aufgefallen, dass viele der Gründe, die ich hatte, als ich jünger war, einfach nicht mehr passen“, beschreibt Lily ihren Heilungsprozess. „Die Dinge, die mich im Leben am glücklichsten machen, mache ich zur Priorität.“ Dabei spielen für sie Freundschaften und ihr Verlobter Charlie McDowell eine große Rolle: „Ich fühle mich durch Freundschaften und Menschen, die ich liebe, gestärkt. Die Beziehung, in der ich bin – wo man einfach die beste Version von sich selbst ist.“

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Endlich glücklich

Nicht nur im Privatleben läuft es für Lily endlich rund – dieses Jahr möchten sie und ihr Verlobter noch heiraten – auch karrieretechnisch ist alles erste Sahne! Im November 2020 kündigte sie via Instagram an, dass ihre Netflix-Serie „Emily in Paris“ eine zweite Staffel bekommen wird. „Ich flippe aus und bin überglücklich“, schreibt die 31-Jährige dazu auf Instagram. (AKo)