Johnny-Fans hatten sie angegriffenLily-Rose Depp erklärt ihr Schweigen im Fall „Depp vs. Heard“

Lily-Rose Depp möchte sich nicht zum Verleumdungsprozess ihres Vaters gegen Amber Heard äußern. (mia/spot)
Lily-Rose Depp möchte sich nicht zum Verleumdungsprozess ihres Vaters gegen Amber Heard äußern. (mia/spot)

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SpotOn NewsSpotOn News | 16.11.2022, 23:30 Uhr

Während des Prozesses von Johnny Depp und Amber Heard war es auf der Instagram-Seite seiner Tochter auffällig ruhig - sie äußerte sich gar nicht zu dem Fall. Jetzt erklärte Lily-Rose Depp warum.

Lily-Rose Depp (23) hat sich während des Prozesses ihres Vaters Johnny Depp (59) gegen Amber Heard (36) so gut es ging herausgehalten. Nun erklärt sie, warum sie sich nicht geäußert hat.

Während des aufsehenerregenden Verleumdungsprozesses hatten ihr viele Depp-Fans aufgrund ihres Schweigens vorgeworfen, nicht zu ihrem Vater zu stehen. Jetzt erklärte sie in einem Interview mit "Elle": "Wenn etwas so Privates und Persönliches plötzlich nicht mehr persönlich ist… Ich habe Anspruch auf meinen geheimen Gedankengarten." Sie sei nicht auf der Welt, "um für andere zu antworten", so Depp.

Sich vor der Öffentlichkeit zu schützen, habe die Tochter des Hollywood-Stars und der Sängerin Vanessa Paradis (49) auch durch die Erziehung ihrer Eltern gelernt, erzählt sie: "Meine Eltern haben meinen Bruder und mich so gut wie möglich davor geschützt. Ich bin so erzogen worden, dass ich gelernt habe, dass die Privatsphäre etwas ist, das es zu schützen gilt."

"Durch die Männer in meinem Leben definiert"

Auch die Tatsache, dass die Öffentlichkeit sie über die Männer in ihrem Leben beurteilt, spricht die Schauspielerin an. "Ich habe das Gefühl, dass die Leute mich während eines Großteils meiner Karriere wirklich durch die Männer in meinem Leben definieren wollten, ob das meine Familienmitglieder oder meine Freunde sind, was auch immer", erklärte sie. "Ich bin echt bereit, an den Dingen gemessen zu werden, die ich herausbringe."

Heards Ex-Mann Depp hatte in den USA eine Verleumdungsklage gegen die 36-Jährige eingereicht. Die Jury hatte die Schauspielerin daraufhin in einem mehrwöchigen Prozess, in dem sich beide Seiten häusliche Gewalt vorwarfen und zahlreiche private Details ihrer Beziehung öffentlich machten, Anfang Juni der Verleumdung schuldig gesprochen. Sie ging daraufhin in Revision.