16.11.2018 15:39 Uhr

„Lindenstraße“: Hans W. Geißendörfer schockiert über das Ende

Die Nachricht, dass die „Lindenstraße“ nach 34 Jahren eingestellt wird, schockiert die Fans, als auch Serien-Chef Hans W. Geißendörfer gleichermaßen.

Foto: WENN

Im März 2020 soll die letzte Folge der beliebten Wochenserie über die Bildschirme flimmern, für Geißendörfer ist diese Entscheidung des Senders absolut unverständlich. Das war natürlich zu erwarten. Schließlich ist die Endlos-Serie sein Baby!

Auf der Website seiner inhabergeführten Produktionsgesellschaft schreibt er: „Lindenstraße steht für politisches und soziales Engagement, für Meinungsfreiheit, Demokratie, gleiche Rechte für alle und Integration, was in Zeiten von Rechtsruck und Ausländerfeindlichkeit wichtiger ist denn je.“

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Geißendörfer ist bestürzt

Hans W. Geißendörfers Produktionsgesellschaft „Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion GmbH“ produziert in Zusammenarbeit mit dem WDR seit 1985 die wöchentliche Serie „Die Lindenstraße“.

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Das fortan nicht mehr an dem Format festgehalten wird, schockiert Geißendörfer offenbar sehr: „Wir sind bestürzt und können nur unser Unverständnis zum Ausdruck bringen, dass die ARD es offenbar nicht mehr als ihren Auftrag sieht, die Serie fortzusetzen, zu deren Kern es gehört, diese Haltung zu vertreten.“