Samstag, 18. Mai 2019 19:09 Uhr

Lukas Rieger: Vom Mobbing-Opfer zum Superstar

Foto: Bella Lieberberg

Lukas Rieger (19) nahm 2014 an der Castingshow „The Voice Kids“ teil. Nach seinem Ausscheiden engagierte sich der damals 14-jährige weiterhin intensiv dafür, seinen Lebenstraum zu erfüllen, mit seiner „Musik die Menschheit [zu] begeistern“. Er baute sich via Social Media eine große Fan-Gemeinde auf und kann heute bei Instagram auf eine Followerschaft von 1,8 Mio. Abonnenten blicken!

Lukas Rieger: Vom Mobbing-Opfer zum Superstar

Foto: Bella Lieberberg

Im Laufe seiner Karriere musste Lukas Rieger viel Gegenwind ertragen, Widerstände überwinden und sich einige Sprüche anhören. Heute setzt er sich überall dort ein, wo es darum geht dem Einzelnen Zuspruch zu geben, um seine Träume zu verwirklichen.

So ist Lukas auch Initiator eines deutschlandweiten Anti–Mobbing–Camps an Schulen. Ziel der Initiative ist es, Mobbing im Keim zu ersticken und einen Rahmen zu schaffen, wo sich jeder frei und nach eigenen Vorstellungen entfalten kann. So wie es Rieger in seiner Musik tut.

Er ging durch die Hölle

„Ich komme in Schulen und wir machen dort Rollenspiele und man tauscht sich miteinander aus. Dabei realisieren Mobber oft erst was sie anrichten und dass das ein doofes Gefühl ist“, verrät der sympathische Sänger im Gespräch mit Klatsch-tratsch.de.

Quelle: instagram.com

Er selbst habe in seiner Schulzeit extrem unter dem Mobbing seiner Mitschüler gelitten. Diese hätten sich ständig über seinen Traum von der Musik und der Karriere lustig gemacht und sein Talent ins Lächerliche gezogen. Er habe zeitweise sogar das Gefühl gehabt die ganze Schule sei gegen ihn. „Es gab alles: Von dummen Sprüchen wie ‚OMG! Da ist unser Star‘, bis hin zu körperlichen Attacken. Ich wurde von einigen Leuten herumgeschubst, festgehalten und habe Backpfeifen bekommen. Ich wurde auch mal im Sport in meinen Klamotten unter die Dusche ins Wasser gezerrt“, erinnert sich Lukas.

Deshalb sehe er die Notwendigkeit aktiv zu werden, um anderen solche Erfahrungen zu ersparen. Zudem erlebe er durch seinen großen Erfolg auch eine Genugtuung, denn so kann er es seinen Mobbern von damals zeigen: „Sie sehen jetzt, dass es sich lohnt immer an seine Träume zu glauben und hart daran zu arbeiten. Auch wenn keiner an dich glaubt.“

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