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Dienstag, 4. Dezember 2018 23:20 Uhr

Luke Mockridge über seine neue Show „Catch! Der große SAT.1 Fang-Freitag“

Foto: SAT.1/Andreas Huber

„Catch! Der große SAT.1 Fang-Freitag“, am 7. Dezember, um 20:15 Uhr, ist die erste eigene Show-Entwicklung des preisgekrönten Entertainers Luke Mockridge. Der junge Mann gilt hinsichtlich seiner vielschichtigen Talente und Musikalität als einzigen legitimer Nachfolger von Stefan Raab.

Luke Mockridge über seine neue Show "Catch! Der große SAT.1 Fang-Freitag"

Foto: SAT.1/Andreas Huber

Mit drei anderen Team-Kapitänen, Jeannine Michaelsen, Wincent Weiss und Tom Beck, jagt er sich auf spektakulären Hindernisflächen oder an Hauswänden entlang. Die vier Vierer-Teams aus Spitzen-Sportlern, Parcours-Spezialisten und Top-Athleten kämpfen in sieben Spielrunden, mit unterschiedlichen Fang-Disziplinen, um den Gesamtsieg. Wie Luke Mockridge auf die Idee kam, aus einem Kinderspiel eine Show zu machen, warum er nicht selbst moderiert und vor welcher Disziplin er am meisten Respekt hat, verrät der Entertainer im Interview mit SAT.1. Hier ein Auszug.

Luke, „Catch! Der große SAT.1 Fang-Freitag“ ist Deine erste komplett eigene ShowEntwicklung. Wie ist die Idee dazu entstanden?
Wir saßen in der Redaktion zusammen und haben über Fangen gesprochen und festgestellt, dass der Ort, an dem man nicht gefangen werden darf, überall anders heißt. Ich komme aus Bonn und bei uns hieß es immer Freio, beim Kollegen aus Münster hieß es Haus und in Oldenburg hieß es Lu. Dann haben wir sogar eine Deutschlandkarte gefunden, mit einer Übersicht, wie dieser Ort überall heißt. Wir sind also nicht die ersten, die sich mit dieser Thematik befassen, aber die ersten, die daraus eine große Freitagabendshow machen.

Und wie wird aus einem Kinderspiel eine abendfüllende Show?
Mit viel Licht, viel Drumherum und sportlicher Ehrgeiz. Am Ende des Tages ist Fußball auch nur: 22 Leute, die einem Ball hinterherlaufen. Aber wenn die Emotionalisierung da ist und jeder einen Bezug dazu hat, kannst du eigentlich alles großmachen. Die Zutaten sind schon immer da. Jeder kennt Fangen, jeder spielt Fangen. Man muss eigentlich nur eine Kamera draufhalten und sehr ehrgeizige und sportlich talentierte Leute holen.

Wer sind diese Leute?
Nur schnelle Läufer bringen in der Show nichts, da wir sieben unterschiedliche Runden haben, die ganz unterschiedliche Fertigkeiten verlangen, z.B. auch Hindernisse zu überwinden. Wir haben 100-Meter-Sprinter dabei, wir haben Olympioniken, Profisportler, Weltklasse-Parcourer und Promis, die von sich behaupten, dass sie ein bisschen sportlich sind. Mal gucken, ob die überhaupt überleben – inklusive mir. (lacht)

Luke Mockridge über seine neue Show "Catch! Der große SAT.1 Fang-Freitag"

(v.l.n.r.) Tom Beck; Wincent Weiss; Luke Mockridge; Jeannine Michaelsen. Foto: SAT.1/Willi Weber

Das Siegerteam wird also in sieben „Fang-Disziplinen“ ermittelt. Wie habt Ihr die verschiedenen Herausforderungen entwickelt?
Los ging es mit der Frage: Wie habt ihr früher Fangen gespielt? Dann haben wir uns in der Redaktion die Bälle zugeworfen. Es gibt diesen Bereich, in dem man nicht gefangen werden darf – Freio, Haus –, wie kann man das für die Show ummodeln? Ich habe in Kanada ein Spiel gespielt, wo man nur in einem bestimmten Bereich fangen kann und über diesen Bereich drüber laufen muss, ohne gefangen zu werden. Das haben wir mit „Cross the Line“ umgesetzt. Warum nicht auch fangen in der Vertikalen – so eine Art Doodle-Jump an der Kletterwand? Wenn man sich die Zutaten, Fangen, Laufen, Sprinten, anguckt, dann bietet das ganz, ganz viele Möglichkeiten. Jede Runde ist anders, aber am Ende geht es immer ums Fangen. Wir haben auch noch fünf, sechs, sieben weitere Ideen, die es jetzt nicht in die Show geschafft haben.

Luke Mockridge über seine neue Show "Catch! Der große SAT.1 Fang-Freitag"

Norman Lichtenberg (l.); Luke Mockridge (r.).Foto: SAT.1/Willi Weber

Wie hast Du Dich auf den Wettkampf vorbereitet?
Ich jogge selber viel und bin jemand, der gerne am Rhein in Köln seine zehn Kilometer läuft und immer versucht, seine eigene Zeit zu schlagen. Aber Kurzsprints oder Richtungswechsel, das sind nochmal ganz andere Disziplinen, die man schulen und trainieren muss. Ein alter Schulkumpel, mit dem ich früher viel Fußball gespielt habe, ist Personal Trainer in Köln. Ich habe ihm die Prüfungen gezeigt. Und er hat für mich in den letzten drei Monaten ein darauf abgestimmtes Trainingsprogramm entwickelt, mit ein bis zwei Einheiten in der Woche. Wir sind viel gelaufen … – ob das reicht? Mal schauen. Trotzdem schonmal danke, David!

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