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Dienstag, 19. März 2019 20:23 Uhr

Lupita Nyong’o: Darum macht sie ihr Horrorfilm „Wir“ happy

Foto: Universal Pictures

Lupita Nyong’o bejubelt das „erfrischende“ Porträt einer afro-amerikanischen Familie in ‚Wir‘. Die 36-jährige Schauspielerin enthüllt, dass sie es „geliebt hat, wie wenig es auffiel“, dass die Protagonisten in Jordan Peeles Psycho-Horror-Film eine afro-amerikanische Familie aus der Mittelklasse sind.

Lupita Nyong'o: Darum macht sie ihr Horrorfilm "Wir" happy

Foto: Universal Pictures

So scheint es, als hätte die Farbe ihrer Haut nichts mit dem Inhalt des Films zu tun. Gegenüber ‚Sky News‘ plauderte Nyong’o aus: „Ich liebe es, wie wenig es auffällt, dass sie dunkelhäutig sind, weil ich mich selbst auch oft unauffällig fühle. Ich lebe mein Leben nicht so, dass ich ständig an die Farbe meiner Haut denke und es war toll, das spielen zu können. Eine Familie, auf die wir unser Verständnis von Familie projizieren können – egal, was für eine Hautfarbe man hat. Und die Paradigmen, mit denen sie diese speziellen Monster navigieren müssen, hatten nicht mit der Farbe ihrer Haut zu tun. Ja, das ist erfrischend.“

„Wow, das war echt mal an der Zeit“

Der ‚Black Panther‚-Star gab zu, dass er es angebracht fand, eine dunkelhäutige Familie als Protagonisten in dem Horror-Film zu zeigen. Er sagte: „Ich dachte mir nur: ‚Wow, das war echt mal an der Zeit.'“ Der Film erzählt die Geschichte von Adelaide (Lupita Nyong’o) und ihrem Mann Gabe, die zu Adelaides Kindheits-Zuhause fahren und dort von bösen Doppelgängern terrorisiert werden.

Lupita Nyong'o: Darum macht sie ihr Horrorfilm "Wir" happy

Foto: Universal Pictures

Die Oscarpreisträgerin gestand, dass sie „Druck“ verspürte, für ‚Get Out‘-Hit-Regisseur Jordan Peele zu arbeiten. ‚Vogue‘ verriet sie: „Es ist mir irgendwann bewusst geworden, dass ich die Protagonistin in [Jordan Peeles] Fortsetzung werde, wo alle Augen auf ihn gerichtet sind und seine auf mir liegen. Es gab einen bestimmten Druck […]. Ich hatte Ehrfurcht vor ihm und habe dann realisiert, dass diese Ehrerbietung die Kreativität tötet. Ich musste meinen Weg weg von diesem Respekt finden, um […] ihm mein Talent anzubieten und mir selbst zu vertrauen, zu seiner Vision etwas beizutragen, anstelle mich hemmen zu lassen.“

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