Mittwoch, 4. September 2019 09:56 Uhr

Lupita Nyong’o: „Wenn es um Intimitäten ging, war niemand da am Set“

Foto: Sheri Determan/WENN.com

Lupita Nyong’o freut sich über die Veränderungen in Hollywood. Die 36-jährige Schauspielerin warf dem in Ungnade gefallenen Filmproduzenten Harvey Weinstein bereits vor längerer Zeit sexuelle Belästigung vor.

Heute, so Lupita, sei die dankbar für Bewegungen wie #MeToo und die Time’s Up-Kampagne, da diese die benötigten Änderungen auch an die Filmsets gebracht haben. Im Interview mit ‚Vanity Fair‘ erklärte Lupita: „Es gibt definitiv mehr Sensibilität gegenüber Sexismus, Chauvinismus und Missbrauch. In der Vergangenheit, wenn es um den körperlichen Kampf ging, gab es immer Berater am Set, aber wenn es um Intimitäten ging, war niemals jemand da, der den Schauspielern half, das zu navigieren. Heute hat man das, das ist eine großartige Sache und stellt sicher, dass kein Missbrauch stattfindet.“

Sie will nicht mehr schweigen

Schon als sie damals dem Hollywood-Mogul sein Verhalten in der Öffentlichkeit vorwarf, versprach Lupita, in Zukunft nicht mehr zu schweigen, wenn es um solche Dinge gehe. Sie sagt: „Ich wurde in eine politische Familie geboren. Mein Vater kämpfte für das, an was er glaubte. Ich glaube, mir wurde einfach wirklich beigebracht, dass es Dinge in dieser Welt gibt, die Veränderung brauchen – ein Teil des Lebens ist, die Welt zu verändern… die Welt, von der wir ein Teil sein wollen.“

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