Samstag, 24. Februar 2018 17:26 Uhr

M.I.A. greift die Branche an: „Beschränkt und kommerziell“

Britenstar M.I.A. übt heftige Kritik an der Musikbranche. Die Rapperin ist ganz und gar nicht zufrieden mit dem Weg, den die Industrie eingeschlagen hat. Im Gegensatz zu früher würden essentielle Attribute wie Kreativität und Individualität nämlich keine große Rolle mehr spielen. Stattdessen werden sie laut M.I.A. vom geschäftsorientierten Denken der meisten verdrängt.

M.I.A. greift die Branche an: "Beschränkt und kommerziell"

Foto: WENN.com

„Musik ist so beschränkt und kommerziell geworden. Um ein bekannter Sänger zu sein, kannst du zur Brit School oder zu ‚X-Factor‘ gehen oder vielleicht wurdest du hineingeboren“, umreißt die 42-Jährige das Problem. „Es ist nicht so, als ob sich Bands heutzutage an der Schule treffen und diesen Gemeinschaftssinn haben. Ich denke, dass Musik zum katalogisierten Futter geworden ist, eine kommerzielle Sache, deren menschlicher Aspekt noch weiter verschwinden wird, wenn wir künstliche Intelligenz hinzufügen, zum Beispiel, indem Hologramme für Touren verwendet werden.“

„Habe Lektion gelernt“

Die Britin mit sri-lankischen Wurzeln offenbart im Interview mit BBC weiter, wie sie damals selbst auf den Gedanken kam, eine Musikkarriere einzuschlagen: „Als ich als Flüchtling nach England kam, hat jeder zu mir gesagt ‚Werde ein Popstar, das ist die beste Sache, die du machen kannst‘, also habe ich es getan. Dann haben sie gesagt ‚Zieh nach Beverly Hills, heirate einen Prinzen und sei Cinderella‘, also habe ich das ebenfalls getan.“

Die Künstlerin erklärt, dass sie sich gerne in Arbeit stürze – „das ist, was ich schon immer getan habe.“ Sie schildert: „Die ganzen Konsequenzen davon – die ganze Kritik, die ich über die Jahre einstecken musste – haben mir Lektionen über die Gesellschaft gelehrt und das beeinflusst meine A

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